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Verizon Mobile Security Index: COVID-19 deckt neue Cyber-Bedrohungen für Unternehmen auf

Das Wichtigste im Überblick: Fast die Hälfte (49 Prozent) der befragten Unternehmen gab an, dass sich Änderungen an Remote-Arbeitspraktiken, die während des Lockdowns vorgenommen wurden, negativ auf ihre Cybersicherheit auswirkten. + 40 Prozent denken, dass mobile Geräte die größte IT-Sicherheitsbedrohung für ihr Unternehmen darstellen. + Allerdings opferten 45 Prozent der Unternehmen die Sicherheit mobiler Geräte, um “die Arbeit zu erledigen”. + Die Ergebnisse basieren auf einer unabhängigen Befragung von 856 Fachleuten, die in ihren Unternehmen für den Kauf, die Verwaltung und die Sicherheit von mobilen und Internet-of-Things (IoT)-Geräten verantwortlich sind.

Die COVID-19-Pandemie zwang Unternehmen dazu, schnell Remote-Arbeitspraktiken zu unterstützen, oft ohne angemessene Sicherheitsmaßnahmen. Der Verizon Business Mobile Security Index (MSI) 2021 zeigt, dass sich viele Unternehmen in der Eile, mit der sie ihren Mitarbeitern die Möglichkeit gaben, remote zu arbeiten, angreifbar und offen für Cyberkriminelle gemacht haben. 49 Prozent der Unternehmen, die für die neueste Ausgabe des MSI von Verizon befragt wurden, betonten, dass Änderungen an Remote-Arbeitspraktiken, die während des Lockdown vorgenommen wurden, die Cybersicherheit ihres Unternehmens beeinträchtigt haben.

Interessanterweise haben zwar 40 Prozent der befragten Unternehmen erkannt, dass mobile Geräte die größte IT-Sicherheitsbedrohung für ihr Unternehmen darstellen, aber 45 Prozent von ihnen haben wissentlich die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um “die Arbeit zu erledigen” (z. B. eine Frist einzuhalten oder Produktivitätsziele zu erreichen), und fast ein Viertel (24 Prozent) hat die Sicherheit mobiler Geräte geopfert, um einfacher auf Einschränkungen aufgrund der Pandemie reagieren zu können.

„Die Pandemie verursachte global einen Wandel in der Arbeitsweise von Unternehmen. Viele beschleunigten ihre digitale Transformationsagenda und ihre Arbeitsmodelle, um den sich schnell ändernden Anforderungen von Mitarbeitern und Kunden gerecht zu werden”, sagt Sampath Sowmyanarayan, Chief Revenue Officer, Verizon Business. „Während Unternehmen ihre Anstrengungen auf andere Bereiche konzentrierten, sahen Cyberkriminelle eine Fülle neuer Angriffsmöglichkeiten. Mit der Zunahme der Remote-Mitarbeiter und deutlich stärkerer Nutzung mobiler Geräte hat sich die Bedrohungslandschaft verändert. Für Unternehmen bedeutet das, dass sie sich verstärkt um mobile Sicherheit kümmern müssen, um sich und ihre Kunden zu schützen.”

Die Auswirkungen der Pandemie auf Arbeitnehmer werden nachhaltig sein. Laut der Untersuchung erwartete eine große Mehrheit (70 Prozent) derjenigen, die nach der Einführung der Pandemie-Beschränkungen einen Anstieg der Telearbeit beobachtet hatten, dass diese danach wieder zurückgehen würde. Allerdings sagten 78 Prozent, dass sie immer noch höher bleiben würde als vor dem Lockdown. Insgesamt erwarteten die Befragten, dass sich die Zahl der Remote-Mitarbeiter bei etwa der Hälfte (49 Prozent) einpendeln wird.

Auch kleine und mittelständische Unternehmen sind bedroht

Mehr als die Hälfte der Befragten (52 Prozent) gab an, dass kleine und mittelständische Unternehmen eher ein Ziel sind als größere Unternehmen. Doch obwohl dies der Fall ist, haben 59 Prozent der kleinen und mittelständischen Unternehmen Sicherheitslücken zugelassen, 22 Prozent haben eine mobile Kompromittierung erlitten. Achtundsiebzig Prozent gaben an, dass sie die Sicherheit von mobilen Geräten ernster nehmen sollten.

Sicherheit sollte immer im Vordergrund stehen

Von den Befragten machen sich 72 Prozent der Unternehmen Sorgen über Geräte-Missbrauch oder fehlerhaften Gebrauch. Teil des Problems ist, dass viele Unternehmen Schwierigkeiten haben, eine effektive Acceptable Use Policy (AUP) zu entwickeln – 57 Prozent hatten überhaupt keine.

Der MSI beschreibt Menschen und ihre Verhaltensmuster, Apps, Geräte sowie Netzwerke und Cloud als die vier Bereiche der mobilen Bedrohungslandschaft. Darüber hinaus bietet er Experteneinblicke, wie man sich vor drohenden Cybercrime-Angriffen schützen kann, z. B. durch die Etablierung eines „Zero Trust Network Access (ZTNA)”-Modells und einer Secure Access Service Edge (SASE)-Architektur, die für eine Mobile-First- und Cloud-First-Welt konzipiert ist.

Über den Verizon Mobile Security Index 2021

Die Ergebnisse des Verizon Mobile Security Index 2021 basieren auf einer unabhängigen Umfrage unter 856 Unternehmen in Australien, den USA und Großbritannien. Befragt wurden Fachleute, die in ihren Unternehmen für den Kauf, die Verwaltung und die Sicherheit von mobilen und Internet-of-Things-Geräten (IoT) verantwortlich sind.

Die Studie bietet Einblicke in die aktuelle mobile Bedrohungslandschaft und zeigt, was Unternehmen tun oder in vielen Fällen nicht tun, um ihre Daten und wichtigen Systeme zu schützen. Zusätzlich zu den Analysen der Experten von Verizon enthält der Bericht Einblicke und reale Daten von führenden Sicherheits- und Managementunternehmen wie Asavie, IBM, Lookout, Ivanti, NetMotion, Netskope, Proofpoint, Check Point, VMware, Thales, Qualcomm, Blackberry Cylance und Wandera.

Lesen Sie den vollständigen Verizon Mobile Security Index 2021 sowie Snapshots für öffentliche Sicherheit und kleine und mittlere Unternehmen und erfahren Sie mehr darüber, was Verizon unternimmt, um Cybersecurity-Bedrohungen zu begegnen.