
Die Trump-Regierung hat ihre nationale Cyberstrategie veröffentlicht. Das Dokument skizziert, wie die USA ihre Führungsrolle im digitalen Raum langfristig sichern wollen – durch enge Kooperation zwischen Staat und Privatsektor sowie eine klare Ausrichtung auf offensive wie defensive Fähigkeiten.
Das Weiße Haus hat „Präsident Trumps Cyberstrategie für Amerika“ offiziell veröffentlicht. Das strategische Dokument richtet sich an mehrere Adressaten: das amerikanische Volk, den Kongress, Industriepartner, internationale Verbündete – sowie erklärte Gegner der USA.
Kernziel der Strategie ist die dauerhafte Vorrangstellung der Vereinigten Staaten im Cyberspace. Dafür setzt die Regierung auf folgende Schwerpunkte:
- Staatlich-private Zusammenarbeit: Eine enge Partnerschaft zwischen Behörden und Unternehmen soll Investitionen in Schlüsseltechnologien bündeln.
- Innovationsförderung: Die USA sollen ihre internationale Wettbewerbsposition in der Technologieentwicklung ausbauen und festigen.
- Duale Cyberfähigkeiten: Die vorhandenen Kapazitäten sollen gleichermaßen für offensive wie defensive Einsatzzwecke optimiert werden.
Die Strategie ist in sechs politische Säulen gegliedert, die als Orientierungsrahmen für nachfolgende Maßnahmen und Ressourcenallokation dienen. Nach Angaben des Weißen Hauses baut das Dokument auf bisherigen Initiativen der Trump-Regierung auf und verlangt ein bislang nicht dagewesenes Maß an ressortübergreifender Koordination und politischem Engagement im Umgang mit Cyberbedrohungen.
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