
Der Enterprise-Software-Anbieter Ivanti hat umfangreiche KI-Erweiterungen für seine Neurons-Plattform vorgestellt. Die neuen Funktionen umfassen Agentic AI für das IT-Service-Management, autonome Endpoint-Verwaltung und erweiterte Asset-Transparenz. Ziel ist es, IT- und Sicherheitsabteilungen durch intelligente Automatisierung zu entlasten und gleichzeitig Sicherheitsrisiken zu minimieren.
KI-gestützte Transformation der IT-Landschaft
Mit den am 27. Januar 2026 angekündigten Neuerungen positioniert sich der in Salt Lake City ansässige Softwarehersteller als Vorreiter bei der Integration künstlicher Intelligenz in Enterprise-IT-Lösungen. Die Erweiterungen der Neurons-Plattform zielen darauf ab, die Arbeitsabläufe in IT- und Security-Teams grundlegend zu verändern.
„Unsere Strategie basiert auf praxisorientierter Innovation“, erläutert Dennis Kozak, CEO von Ivanti. Die KI werde direkt in die täglichen Arbeitsabläufe der Anwender eingebunden. Als eine der wenigen vollständig integrierten Plattformen vereint Neurons autonomes Endpoint-Management, IT-Service-Management und Sicherheitsfunktionen in einer einzigen Lösung.
Agentic AI übernimmt Service-Desk-Aufgaben
Herzstück der Aktualisierung sind die neuen Agentic AI-Funktionen für Neurons for IT Service Management. Basierend auf Ivantis Conversational AI Framework ermöglichen personenbezogene Agenten eine autonome, dialogbasierte Interaktion in natürlicher Sprache.
Die Technologie ermöglicht es Anwendern, Vorfälle und Anfragen von Anfang bis Ende über direkte Gespräche zu bearbeiten. Dadurch verkürzen sich Lösungszeiten, während der Service Desk entlastet wird. IT-Teams können vom reaktiven Support zu einem kontextbewussten, autonomen Service übergehen.
Eine Pilotversion für Kunden startet im ersten Quartal 2026, die allgemeine Verfügbarkeit ist für Ende des Jahres geplant.
Autonomes Endpoint-Management als Kernkomponente
Das neue Autonome Endpoint-Management (AEM) kombiniert Digital Employee Experience (DEX), Unified Endpoint Management (UEM) und Sicherheitsfunktionen. Durch KI-gestützte Automatisierung und Echtzeitdaten verwaltet, schützt und behebt das System Endpunkte eigenständig.
IT- und Security-Teams erhalten damit die Möglichkeit, Risiken proaktiv zu reduzieren und die Effizienz zu steigern, während gleichzeitig eine reibungslose Nutzererfahrung für Mitarbeiter gewährleistet wird.
Verbesserte Asset-Transparenz und Schwachstellenverwaltung
Die Erweiterungen bei Ivanti Neurons for Discovery bündeln Informationen über Softwarebestände mit Exposure Management. Unternehmen erhalten umfassende Asset-Intelligenz, die integriertes Lizenzmanagement und konsolidierte Risikoreports einschließt.
Diese Funktionen schaffen Echtzeit-Transparenz, ermöglichen Kostenkontrolle und bieten eine zentralisierte Verwaltung von Schwachstellen über alle Assets hinweg.
Praxiserfahrungen aus der Finanzbranche
Robert Hanson, Chief Information Officer bei Grand Bank, zeigt sich zufrieden mit der Integration: „Die Einbindung von Agentic AI in unsere Ivanti ITSM-Plattform markiert einen wichtigen Fortschritt bei der Bereitstellung von IT-Services.“
Besonders die intuitive Sprachsteuerung, Self-Service-Automatisierung sowie die intelligente, KI-basierte Priorisierung und Weiterleitung würden überzeugen. Mithilfe der KI- und Automatisierungsfunktionen könne die Bank einen 24/7-Support bereitstellen und den Service Desk bei komplexen Anfragen entlasten.
Ausblick und Strategie
Ivanti verfolgt mit den Neuerungen das Ziel, flexible und personalisierte KI-Einblicke zu liefern, die Prozesse effizienter gestalten. Kunden sollen sich dadurch stärker auf strategische Entscheidungen, Innovationen und die Weiterentwicklung ihres Geschäfts konzentrieren können.
Die Plattform soll mit den sich wandelnden Geschäftsanforderungen im KI-Zeitalter mitwachsen und Unternehmen dabei unterstützen, ihre KI-Strategie kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Weitere Informationen finden Sie auf der Produktveröffentlichungsseite.
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