
Commvault ermöglicht Unternehmen künftig, die Sicherung und den Schutz ihrer Daten über eine KI-gestützte Chat-Oberfläche zu steuern. Die Lösung bietet die gleiche intuitive Bedienung wie bekannte Plattformen wie ChatGPT Enterprise oder Claude und soll Routineaufgaben in Backup und Cyber-Resilienz automatisieren.
Commvault führt Konversation als neue Schnittstelle ein, um die Cyberresilienz von Unternehmen zu verwalten. Möglich macht dies ein Model-Context-Protocol (MCP)-Server von Commvault. Dieser schlägt eine richtliniengesteuerte Brücke zwischen internen Systemen und den beliebten KI-Assistenten wie ChatGPT Enterprise von OpenAI und Claude von Anthropic. Anwender können nun mit Commvault Cloud sprechen und Resilienz-Tasks konfigurieren, verwalten sowie ausführen – vom einfachen Status-Check bis hin zum komplexen Setup mit der für Unternehmen verlangten Sicherheit.
Nutzer können jetzt mit Commvault Cloud so kommunizieren wie mit einem menschlichen Kollegen. So eröffnen sich ihnen völlig neue Möglichkeiten, Resilienzaufgaben sicher zu beschleunigen und zu automatisieren. Sie können im System tägliche Aufgaben per Sprache ausführen und Regeln für ihre Workloads in SaaS-, Cloud- und Hybridumgebungen einrichten und überwachen. Die Commvault Cloud interagiert mit dem Anwender und führt ihn mit Dialogen in natürlicher Sprache durch die Aufgaben.
Die zentralen Vorteile für Kunden sind:
- Einfache Kommunikation: Resilienzaufgaben lassen sich mit alltäglichen Dialogen in natürlicher Sprache steuern.
- Vertrauenswürdige Automatisierung: KI-gestützte Interaktionen unterliegen den integrierten Compliance- und Datensicherheitskontrollen von Commvault.
- Geschwindigkeit und Übersicht: Innerhalb von Sekunden lassen sich der Status prüfen, Backup-Jobs starten oder der Sicherheitsstatus abfragen.
- Umfassender Schutz: Er erstreckt sich über alle Workloads, welche die Commvault Cloud schützt – in SaaS-, Cloud- und Hybridumgebungen.
Ein Dialog zwischen einem Nutzer und dem GenAI-Assistenten und dem Commvault MCP-Server könnte beispielsweise so ablaufen:
- Nutzer: „Ist meine DocuSign-Instanz gesichert?“
- GenAI-Antwort: „Sie haben noch keine DocuSign-Sicherung eingerichtet. Soll ich das für Sie übernehmen und die nötige Konfiguration erstellen?“
- Nutzer: „Ja.“
- GenAI-Antwort: „Perfekt, ich richte das jetzt für Sie ein.“ Der KI-Assistent fragt anschließend die Job-ID ab und stellt weitere Fragen wie: „Soll ich jetzt ein Backup erstellen und die Backups mit einem regelmäßigen Termin aufsetzen?“
Die dialogbasierte Integration von Commvault beantwortet nicht nur Fragen, sondern führt auch autorisierte Aktionen durch, um Backup- und Resilienzaufgaben zu konfigurieren und zu starten – alles gemäß bestehender Unternehmensrichtlinien.
Die dialogbasierte Interaktion können Anwender für alle Workloads anwenden, welche die Commvault Cloud sichert und schützt. IT-Teams können so den Schutz ihrer Umgebung konsistent sowie sprach- oder textbasiert skaliert verwalten.
Generative KI sicher für Cyberresilienz einsetzen
Jede Konversationsinteraktion mit Commvault Cloud läuft über einen richtlinienbasierten MCP-Server von Commvault. Dieser steuert und kontrolliert die Authentifikation, den Zugriff und die Verschlüsselung. Commvault verwendet oder trainiert keine externen KI-Modelle durch die Eingabe von Kundendaten oder -informationen. Diese bleiben gemäß den Datenschutz- und Sicherheitsrichtlinien von Commvault geschützt, während externe Plattformen generativer KI ihren eigenen, vom Kunden verwalteten Kontrollen unterliegen. Die integrierten Sicherheitsvorkehrungen gewährleisten die Nachverfolgbarkeit, Auditfähigkeit und das Einhalten von Datenschutzstandards auf Enterprise-Niveau. Einfachheit geht niemals auf Kosten der Sicherheit.
„Commvaults dialogbasierte KI setzt generative Künstliche Intelligenz pragmatisch ein, um Daten zu sichern und zu schützen“, sagt Johnny Yu, Research Manager bei IDC. „Ihr Fokus liegt nicht auf KI-Autonomie, sondern darauf, die Schnittstelle zwischen Sicherungs- und Sicherheitstools und dem menschlichen Anwender zu optimieren. Gleichzeitig schafft sie die Grundlage für KI-Autonomie, indem sie Nachvollziehbarkeit und Verantwortlichkeit für jede KI-Aktion gewährleistet.“
„Bei Commvault gehen wir über dialogbasierte Schnittstellen hinaus und schaffen agentenbasierte Resilienz. IT-Teams können KI nun sicher und transparent einsetzen“, erklärt Pranay Ahlawat, Chief Technology and AI Officer bei Commvault. „Dank dem Einsatz des Model-Context-Protokolls (MCP) schaffen wir für Unternehmen die Grundlage, Wiederherstellungs- und Schutzprozesse konform mit den Richtlinien des NIST Risk Management Frameworks zu automatisieren. Und dies auditfähig, richtlinienbasiert sowie mit rollenbasierter Zugriffskontrolle. So vereinen wir Einfachheit und Vertrauen im Zeitalter der KI-gestützten Abläufe.“
Verfügbarkeit
Die Funktionen für Konversationsresilienz werden mit der Verfügbarkeit unterstützter Enterprise-GenAI-Plattformen, einschließlich ChatGPT Enterprise und Claude, abgestimmt.
Weitere Integrationen mit anderen Assistenten generativer KI für Unternehmen werden derzeit geprüft.
Der Commvault MCP-Server wird für Kunden im Private Early Access ab der Commvault SHIFT 2025 eingeführt, der Public Early Access ist für Anfang 2026 geplant, die allgemeine Verfügbarkeit für das Frühjahr 2026.
Weitere Informationen zur Funktionsweise und eine Live-Demo finden Sie in dieser kurzen Demo und in diesem Blog.
Interessenten können sich ein Bild über die Konversationsresilienz und weitere Neuigkeiten von Commvault machen: Vor Ort auf der SHIFT 2025 in New York City am 11. und 12. November (Anmeldung) oder virtuell auf der SHIFT Virtual am 19. November 2025 (Anmeldung).
Natürliche Sprache, agentische Interaktion und Resilienz in der Commvault-Cloud: Schema zur Funktion der Konversationsresilienz von Commvault.
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