
Neue Funktionen wie S/MIME 4 Support, Metadaten-Service 32Guards und Flow Guard sowie neue Web-App bieten besten Schutz der E-Mail-Kommunikation und setzen Messlatte für den Wettbewerb hoch. Viele Verbesserungen für den Einsatz in großen Unternehmen und bei Service Providern.
Die mehrfach ausgezeichnete E-Mail-Security-Lösung NoSpamProxy steht ab sofort in der Version 14 zur Verfügung. Das teilt der Hersteller Net at Work aus Paderborn heute mit. Die neue Version wartet mit vielen Funktionen auf, die einzigartig und richtungsweisend für die Branche sein dürften.
Als erstes Mail-Gateway: Vollständige Unterstützung des S/MIME 4 Standards
Dazu gehört beispielsweise die Unterstützung von S/MIME 4. NoSpamProxy Server ist das erste Mail-Gateway, das diesen Standard beherrscht und unterstützt. Bereits seit Version 13.2 bietet NoSpamProxy als wesentlichen Teil des S/MIME 4 Standards die authentifizierte Verschlüsselung (AES-GCM) und nun mit der Version 14 auch die Unterstützung von Zertifikaten auf Basis elliptischer Kurven (ECC). Als einziges Produkt seiner Klasse erfüllt NoSpamProxy damit die gerade aktualisierte Vorgabe des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) für Projekte des Bundes: In der Technischen Richtlinie BSI TR-03116 wird explizit der Einsatz von S/MIME 4.0 empfohlen. Auch alle anderen öffentlichen Einrichtungen, KRITIS-Strukturen und Verwaltungen sollten auf diesen neuen Schutzstandard setzen, um noch sicherer und gleichzeitig zukunftsfähig zu sein.
32Guards hilft beim Blick über den eigenen Tellerrand
Der Metadaten-Service 32Guards ist ein von Net at Work entwickeltes, cloudbasiertes Reputationssystem, das Anhänge und URLs in E-Mails ad hoc kundenübergreifend bewerten kann und zudem mit Big-Data-Analysen und Data Science neue Trends und Angriffsmuster erkennen lässt. Seit Quartal 1/2020 ist der Metadaten-Service als Projekt in der Beta-Version verfügbar und gehört nun zum Standard. Alle teilnehmenden Nutzer von NoSpamProxy profitieren so vom gemeinsamen Wissen um neue Gefahren. Der Service ist mit seinem Fokus auf den deutschsprachigen Raum einzigartig und bietet seinen Nutzern damit einen besonderen Schutz.
Web-App erleichtert Administration
Die neue NoSpamProxy Web-App bietet eine neue, HTML-basierte Verwaltungsoberfläche. Mit ihr können Administratoren eine neue Nachrichtenverfolgung nutzen, die deutlich schneller und leistungsfähiger als die bisherige MMC-basierte Variante ist. Durch zahlreiche Such- und Filterfunktionen können betroffene Nachrichten rasch gefunden werden. Im Detail wird dann anschaulich dargestellt, wie die einzelnen Prüfungen ausfielen und ob es Probleme bei der Zustellung gab. Auch andere Administrationsaufgaben wie beispielsweise die Verwaltung von Marketing-Disclaimern und Large Files Handling sowie das neue Reporting finden sich dort. Die Web-App wird sowohl für die Konfiguration der Cloud als auch für die Administration der On-Premises-Variante genutzt und erleichtert die Arbeit deutlich.
Multimandantenfähigkeit für Administratoren in größeren Unternehmen
Mit der Version 14 von NoSpamProxy ist die volle Multimandantenfähigkeit verfügbar. Damit kann Administratoren unterschiedlicher Unternehmen oder in größeren Unternehmensgruppen jeweils ein eigener, abgeschlossener Konfigurationsbereich zur Verfügung gestellt werden. Die jeweiligen Administratoren können in der Nachrichtenverfolgung nur die E-Mails des eigenen Mandanten sehen. Innerhalb von NoSpamProxy Server wird zudem sichergestellt, dass E-Mails immer nach Mandanten getrennt verarbeitet werden. Die Multimandantenfähigkeit ist sowohl für heterogene Unternehmensstrukturen als auch für Service Provider interessant.
Zahlreiche neue Funktionen und Weiterentwicklungen
Die neue Version bietet beispielsweise Authenticated Received Chain, kurz ARC. Diese jüngste Technologie aus dem Bereich der Absenderreputation löst ein bekanntes Problem bei der Verwendung von SPF, DKIM und DMARC. Wenn Nachrichten über Intermediäre wie Konto-Weiterleitungen oder Mailinglisten weitergeleitet werden, können DKIM- und SPF-Signaturen ungültig werden. ARC löst dieses Problem, indem es die ursprünglichen Authentifizierungsergebnisse einer E-Mail signieren und damit konservieren kann.
Der ebenfalls neue Flow Guard ermöglicht es, die Menge an ausgehenden E-Mails zu kontrollieren. So können ungewollte Massenmails – seien sie nun von unbedarften Usern erzeugt oder durch Malware ausgelöst – vor dem externen Versand erkannt und die Reputation der eigenen Domain geschützt werden.
Cloud und On-Premises werden gleichwertig unterstützt
Mit dem Major Release V14 macht Net at Work auch seinen Anspruch deutlich, den Cloud Service und die klassische On-Premises-Version gleichwertig weiterzuentwickeln. Neue Features finden sich zeitnah in der Cloud-Version und werden mit jedem Major-Release für die On-Premises-Variante nachgezogen. Damit bietet Net at Work in beiden Deployment-Modellen das gleiche Maß an Sicherheit und moderner Technik „Made in Germany“.
„Wir machen neue Technologien und Standards wie S/MIME 4 oder 32Guards frühzeitig für unsere Kunden verfügbar, um ihnen im stetigen Wettstreit mit den Angreifern einen Vorsprung zu verschaffen. Dabei sind Praxistauglichkeit und einfache Administration unsere obersten Leitlinien. Dass wir zum fünften Mal in Folge das Professional User Ranking von TechConsult als bestes Produkt gewonnen haben, zeigt uns, dass wir dabei wohl einiges richtig machen“, sagt Stefan Cink, Business Unit Manager NoSpamProxy und E-Mail-Sicherheitsexperte bei Net at Work.
Weitere Informationen über die integrierte Mail-Security-Suite NoSpamProxy:
Interessenten können NoSpamProxy mit telefonischer Unterstützung kostenlos testen:
https://www.nospamproxy.de/de/produkt/testversion
Fachartikel

Schattenakteure im Spyware-Markt: Wie Zwischenhändler die Verbreitung offensiver Cyberfähigkeiten antreiben

Zero-Day-Lücke in Cisco-Firewall: Interlock-Ransomware nutzte Schwachstelle 36 Tage vor Bekanntgabe aus

DarkSword: iOS-Exploit-Kit von Staatshackern und Spyware-Anbietern aktiv genutzt

Cortex XDR: Wenn Erkennungslogik zur Schwachstelle wird

Keepit KI-Integration: Warum Backup-Systeme andere KI-Regeln brauchen
Studien

Drucksicherheit bleibt in vielen KMU ein vernachlässigter Bereich

Sieben Regierungen einigen sich auf 6G-Sicherheitsrahmen

Lieferkettenkollaps und Internetausfall: Unternehmen rechnen mit dem Unwahrscheinlichen

KI als Werkzeug für schnelle, kostengünstige Cyberangriffe

KI beschleunigt Cyberangriffe: IBM X-Force warnt vor wachsenden Schwachstellen in Unternehmen
Whitepaper

KI-Betrug: Interpol warnt vor industrialisierter Finanzkriminalität – 4,5-fach profitabler

Cloudflare Threat Report 2026: Ransomware beginnt mit dem Login – KI und Botnetze treiben die Industrialisierung von Cyberangriffen

EBA-Folgebericht: Fortschritte bei IKT-Risikoaufsicht unter DORA – weitere Harmonisierung nötig

Böswillige KI-Nutzung erkennen und verhindern: Anthropics neuer Bedrohungsbericht mit Fallstudien

Third Party Risk Management – auch das Procurement benötigt technische Unterstützung
Hamsterrad-Rebell

Sichere Enterprise Browser und Application Delivery für moderne IT-Organisationen

Sicherer Remote-Zugriff (SRA) für Operational Technology (OT) und industrielle Steuerungs- und Produktionssysteme (ICS) – Teil 2

Incident Response Retainer – worauf sollte man achten?

KI‑basierte E‑Mail‑Angriffe: Einfach gestartet, kaum zu stoppen







