Share
Beitragsbild zu Wordfence führt API-Authentifizierung für Schwachstellendatenbank ein

Wordfence führt API-Authentifizierung für Schwachstellendatenbank ein

3. Februar 2026

Authentifizierungspflicht ab 9. März 2025 bei fortgesetzt kostenfreiem Zugang + Der Sicherheitsanbieter Wordfence kündigt eine technische Neuerung für seine Vulnerability Database API an. Ab dem 9. März 2025 ist für die Nutzung der Programmierschnittstelle die Registrierung eines kostenfreien Nutzerkontos erforderlich. Der grundsätzlich gebührenfreie Zugang zur Datenbank bleibt dabei erhalten.

Umstellung auf Version 3 mit Token-Authentifizierung

Mit der Einführung der API-Version 3 wird ein gültiger Autorisierungstoken zur Pflicht. Nutzer können diesen Schlüssel im Bereich „Integrationen“ ihres Wordfence-Accounts generieren. Die bisherige Version 2 bleibt während einer Übergangszeit von rund 30 Tagen parallel verfügbar, um Anwendern die notwendigen Anpassungen zu ermöglichen.

An den bereitgestellten Informationen selbst ändert sich nichts. Die erfassten Sicherheitslücken, die Datenstruktur sowie die Standards für Genauigkeit und Transparenz bleiben unverändert bestehen. Nach Ablauf der Übergangsfrist wird Version 2 nur noch Fehlermeldungen ausgeben statt Datensätze zu liefern.

Grafik Quelle: Wordfence

Wachstum und technische Herausforderungen

Die Datenbank umfasst mittlerweile mehr als 33.000 dokumentierte Schwachstellen. Bei jeder Abfrage werden aktuell 123 Megabyte an JSON-Daten übertragen. Das kontinuierliche Wachstum hat zu einem deutlichen Anstieg der Nutzungsfrequenz geführt, was bereits die Implementierung globaler Zugriffsbeschränkungen notwendig machte.

Die Registrierungspflicht verfolgt mehrere Ziele: Sie ermöglicht ein besseres Verständnis der tatsächlichen Nutzungsmuster und erlaubt die Anwendung differenzierter Ratenbeschränkungen. Die Standardvorgabe liegt bei einer Anfrage alle 30 Minuten. Zudem schafft sie die Möglichkeit zur direkten Kommunikation mit Nutzern bei technischen Problemen oder wichtigen Aktualisierungen.

Fortgeführte Initiativen für WordPress-Sicherheit

Seit der Einführung der kostenfreien Schwachstellendatenbank im Jahr 2022 hat Wordfence mehrere Programme etabliert. Das Bug-Bounty-Programm vergütet Forscher für verantwortungsvolle Meldungen von Sicherheitslücken. Das Forscherportal bietet eine zentrale Plattform für Einreichungen und Nachverfolgung. Das Anbieterportal steht Plugin- und Theme-Entwicklern zur effizienten Verwaltung von Schwachstellen zur Verfügung.

Der Anbieter betont, dass sämtliche Kernleistungen kostenfrei bleiben: der vollständige Zugriff auf die Schwachstellendatenbank, die Webhook-Integration für Echtzeit-Benachrichtigungen sowie transparente Sicherheitsinformationen. Die technische Modernisierung dient ausschließlich der Verbesserung von Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit des Dienstes.

Da keine direkte Kontaktaufnahme mit bestehenden API-Nutzern möglich ist, appelliert Wordfence an die Community, die Information über die anstehende Änderung zu verbreiten.

Vielleicht gefällt Ihnen auch:


Folgen Sie uns auf X

Folgen Sie uns auf Bluesky

Folgen Sie uns auf Mastodon

Hamsterrad Rebell – Cyber Talk