
Mit dem EU AI Act rückt die rechtliche Verantwortung beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) stärker denn je in den Mittelpunkt. Für Unternehmen bedeutet das: KI-Systeme müssen nicht nur leistungsfähig, sondern auch nachvollziehbar und transparent sein. In einem aktuellen Whitepaper zeigen das Frankfurter KI-Beratungsunternehmen statworx und Prof. Dr. Elena Dubovitskaya, Rechtswissenschaftlerin an der Justus-Liebig-Universität Gießen, welche zentrale Rolle Explainable AI (XAI) künftig für den rechtssicheren und vertrauenswürdigen Einsatz von KI spielen wird. Die Autoren machen deutlich: Nur wenn KI-Entscheidungen erklärbar sind, lassen sich regulatorische Anforderungen erfüllen – und das Vertrauen von Nutzenden und Öffentlichkeit gewinnen.
Transparente Entscheidungen, weniger Risiken, mehr Vertrauen
Ob DSGVO, Produkthaftung oder das kommende EU-KI-Gesetz – Unternehmen stehen vor der Herausforderung, KI-Systeme so zu gestalten, dass sie transparent, nachvollziehbar und rechtlich robust sind. Das Whitepaper zeigt, wie XAI diesen Anforderungen gerecht wird – und gleichzeitig einen strategischen Vorteil schafft: „Unternehmen, die heute in XAI investieren, sichern sich nicht nur Compliance, sondern auch Vertrauen bei Kunden und Partnern“, sagt Dr. Jonas Wacker, Data Scientist bei statworx und Co-Autor der Publikation.
Recht trifft Praxis: Drei Use Cases aus der Unternehmenswelt
Anhand konkreter Anwendungsbeispiele aus HR, Finance und Medizintechnik erläutert das Whitepaper, wie Unternehmen XAI gewinnbringend einsetzen können – etwa um Diskriminierung zu vermeiden, Entscheidungsprozesse auditierbar zu machen oder Haftungsrisiken zu minimieren. Prof. Dr. Elena Dubovitskaya, Expertin für europäisches KI-Recht, erklärt: „Anforderungen an die Erklärbarkeit von KI finden sich im Datenschutz-, Produktsicherheits- und Produkthaftungsrecht, aber auch im Gesellschaftsrecht. Wollen Entscheidungsträger im Unternehmen ihre Entscheidungen auf KI-Prognosen stützen, müssen sie die Prognose nachvollziehen können, sonst würden sie gegen ihre Sorgfaltspflicht verstoßen.“
Whitepaper-Inhalte im Überblick:
- Was Explainable AI ist – und warum sie rechtlich relevant wird
- Drei zentrale Use Cases zu Compliance, Nachvollziehbarkeit und Haftungsvermeidung
- Praxisbeispiele aus regulierten Branchen wie HR, Finance und Medizintechnik
- Der Mehrwert von XAI für Vertrauen, Akzeptanz und Produktsicherheit
Download und weitere Informationen:
Das vollständige Whitepaper steht ab sofort kostenfrei (unter Angabe personenbezogener Daten) auf der Website von statworx zur Verfügung: https://www.statworx.com/content-hub/whitepaper/xai-im-eu-recht
Fachartikel

OpenClaw-Skills als neuer Malware-Verteilweg: Erkenntnisse von VirusTotal

ShinyHunters: Voice-Phishing-Kampagne zielt auf Cloud-Plattformen ab

ShinyHunters-Angriffe: Mandiant zeigt wirksame Schutzmaßnahmen gegen SaaS-Datendiebstahl

Phishing-Angriff: Cyberkriminelle missbrauchen Microsoft-Infrastruktur für Betrugsmaschen

Wie Angreifer proprietäre KI-Modelle über normale API-Zugriffe stehlen können
Studien

Studie: Unternehmen müssen ihre DNS- und IP-Management-Strukturen für das KI-Zeitalter neu denken

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
Whitepaper

DigiCert veröffentlicht RADAR-Bericht für Q4 2025

Koordinierte Cyberangriffe auf polnische Energieinfrastruktur im Dezember 2025

Künstliche Intelligenz bedroht demokratische Grundpfeiler

Insider-Risiken in Europa: 84 Prozent der Hochrisiko-Organisationen unzureichend vorbereitet

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI
Hamsterrad-Rebell

KI‑basierte E‑Mail‑Angriffe: Einfach gestartet, kaum zu stoppen

NIS2: „Zum Glück gezwungen“ – mit OKR-basiertem Vorgehen zum nachhaltigen Erfolg

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?







