
Die neue Lösung – das PQC Starter Kit – bietet Anwendern die Möglichkeit, ihre Post-Quantum-Bereitschaft zum Schutz vor Quantencomputer-Angriffen schnell und einfach zu testen und zu bewerten
Krypto-Agilität und Vorbereitung auf die Post-Quantum-Ära werden zur Reduzierung des Risikos von Datenschutzverletzungen unerlässlich sein, sobald das Quanten-Computing ausgereift ist
Thales hat die Einführung seines PQC Starter Kits in Zusammenarbeit mit Quantinuum angekündigt. Dieses innovative Angebot unterstützt Unternehmen bei der Vorbereitung auf die Post-Quantum-Kryptographie (Post-Quantum Cryptography, PQC). Das Kit schafft eine vertrauenswürdige Umgebung für Unternehmen, um PQC-fähige Verschlüsselungscodes zu testen und zu verstehen, welche Auswirkungen das Quantencomputing auf die Sicherheit ihrer Infrastruktur haben wird.
Obwohl 73 Prozent der Unternehmen erkannt haben, dass Quantencomputing eine Bedrohung für die traditionelle Kryptographie darstellt, haben 61 Prozent noch keine Strategie für eine Post-Quantum-Welt ausgearbeitet1. Die Post-Quanten-Kryptographie kann diese Gefahr eindämmen. Unternehmen weltweit müssen daher ihre Ökosystemanwendungen, Daten und Geräte, deren Verschlüsselung derzeit mittels herkömmlicher Kryptografie erfolgt, testen, um sicherzustellen, dass es nur zu minimalen Störungen kommen wird, sobald quantensichere Protokolle obligatorisch werden.
Todd Moore, Global Head of Data Security Products bei Thales sagt: „Wir freuen uns, unseren Kunden eine neue Lösung anbieten zu können, die sie bei der Vorbereitung auf die Einführung der Post-Quantum-Kryptographie unterstützt. Wir verstehen die enormen Herausforderungen und die Komplexität, die diese bevorstehende Disruption in der Kryptographie mit sich bringt, und wir wollen unsere Kunden beim Übergang zu diesen neuen Algorithmen unterstützen. Wir empfehlen Unternehmen, die sich nicht sicher sind, wie sie diesen Übergang meistern sollen, ihre aktuellen Anwendungen, Daten und Geräte, die einen kryptografischen Schutz verwenden, möglichst bald zu testen, um einen reibungslosen Übergang zum PQC zu gewährleisten. Auch wenn das Quantencomputing ein in der Zukunft liegendes Risiko zu sein scheint, sollten Unternehmen angesichts der Hacker-Taktik „Harvest Now, Decrypt Later“ (Jetzt ernten, später entschlüsseln) schon heute das Thema Post-Quantum-Resilienz im Blick haben.“
„Die Härtung von Verschlüsselungscodes ist von entscheidender Bedeutung für die Post-Quantum-Ära und mit Quantum Origin steht eine einzigartige Technologie zur Verfügung, die eine verifizierbare Quantenzufälligkeit zur Maximierung der Stärke von Verschlüsselungscodes bietet. Mit der Kombination aus Quantum Origin und dem HSM (Hardware-Sicherheitsmodul) von Thales steht den IT-Teams eine zuverlässige Lösung zur Verfügung, die sie bei ihrer Umstellung auf PQC unterstützt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Thales, um einen reibungslosen Übergang zum PQC zu ermöglichen“, ergänzte Duncan Jones, Head of Cybersecurity bei Quantinuum.
Mit dem PQC Starter Kit sind Unternehmen in der Lage, Tests in einer vertrauenswürdigen Laborumgebung durchzuführen. Unter Verwendung der aktuellen, vom NIST entwickelten Algorithmen, die bereits in das System integriert sind, können Kunden verschiedene Sicherheitsanwendungen wie PKI, Code-Signierung, TLS und IoT testen. Sie können die Auswirkungen der Implementierung der PQC-Technologie in diesen simulierten Testlaborszenarios prüfen, ohne die betrieblichen Abläufe in der realen Produktionsumgebung zu beeinträchtigen. Außerdem können Unternehmen potenzielle Schwachstellen in ihrem bestehenden Verschlüsselungssystem erkennen und Änderungen an ihrer IT-Infrastruktur vornehmen, um sich zu schützen.
Die erste verfügbare Option des PQC Starter Kits enthält Luna HSMs und die QRNG-Technologie (Quantum Random Number Generation) von Quantinuum, mit der Kunden sicherstellen können, dass ihre Schlüssel während des Testens der PQC-Algorithmen sicher generiert und gespeichert werden. Das Kit bietet eine Auswahl an Luna HSMs (d. h. eine Geräte- oder PCIe-Karte) und Quantum Origin von Quantinuum, die einzige Quelle für verifizierte Quantenentropie weltweit. Ein PQC Starter Kit für die Netzwerkverschlüsselung mittels Thales High Speed Encryptors (HSE) wird ebenfalls in Kürze verfügbar sein.
Erfahren Sie mehr über das PQC Starter Kit in der Fallstudie eines Kunden.
Fachartikel

Wenn Angreifer selbst zum Ziel werden: Wie Forscher eine Infostealer-Infrastruktur kompromittierten

Mehr Gesetze, mehr Druck: Was bei NIS2, CRA, DORA & Co. am Ende zählt

WinDbg-UI blockiert beim Kopieren: Ursachenforschung führt zu Zwischenablage-Deadlock in virtuellen Umgebungen

RISE with SAP: Wie Sicherheitsmaßnahmen den Return on Investment sichern

Jailbreaking: Die unterschätzte Sicherheitslücke moderner KI-Systeme
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus






