
Proofpoint ist bekannt, dass Angreifer die URL-Weiterleitungen und den URL-Schutz des Unternehmens derzeit in Phishing-Kampagnen missbrauchen. Dieses Vorgehen hat Proofpoint bei verschiedenen Sicherheitsdienstleistern beobachtet, die E-Mail-Schutz bzw. URL-Rewrites anbieten.
In diesen Kampagnen missbrauchen Angreifer entweder eine offene Weiterleitung, um auf eine umgeschriebene URL zu verlinken, oder kompromittieren ein E-Mail-Konto, das über eine Form von E-Mail-Schutz verfügt. Anschließend senden sie eine E-Mail mit einem Phishing-Link an das kompromittierte Konto. Der Sicherheitsdienstleister schreibt die URL um und der Angreifer stellt sicher, dass der Link nicht blockiert wird. Danach fügt der Angreifer die umgeschriebene URL in verschiedene Weiterleitungsketten ein. Proofpoint hat beobachtet, dass Angreifer diese Technik einsetzen und URLs mehrerer Sicherheitsanbieter – darunter Sophos und Cisco – missbrauchen.
Proofpoint erkennt diese Kampagnen mithilfe seiner KI-basierten Erkennungs-Engine, die Verhaltensanalysen nutzt, und sortiert die Nachrichten aus. Außerdem blockiert das Unternehmen die endgültige URL am Ende der Weiterleitungskette, um eine Ausnutzung zu verhindern.
Wenn Angreifer eine umgeschriebene URL eines Sicherheitsdienstes verwenden (einschließlich Proofpoint), wird die gesamte Angriffskette für jeden Empfänger der Kampagne blockiert, sobald der Sicherheitsdienst die endgültige URL blockiert. Dies gilt unabhängig davon, ob der Empfänger Kunde dieses Sicherheitsdienstes ist oder nicht.
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

ShinyHunters-Angriffe: Mandiant zeigt wirksame Schutzmaßnahmen gegen SaaS-Datendiebstahl

Phishing-Angriff: Cyberkriminelle missbrauchen Microsoft-Infrastruktur für Betrugsmaschen

Wie Angreifer proprietäre KI-Modelle über normale API-Zugriffe stehlen können

KI-Agenten in cyber-physischen Systemen: Wie Deepfakes und MCP neue Sicherheitslücken öffnen

Sicherheitslücke in Cursor-IDE: Shell-Befehle werden zur Angriffsfläche
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://cdn-ileiehn.nitrocdn.com/EZdGeXuGcNedesCQNmzlOazGKKpdLlev/assets/images/optimized/rev-68905f9/www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

DigiCert veröffentlicht RADAR-Bericht für Q4 2025

Koordinierte Cyberangriffe auf polnische Energieinfrastruktur im Dezember 2025

Künstliche Intelligenz bedroht demokratische Grundpfeiler

Insider-Risiken in Europa: 84 Prozent der Hochrisiko-Organisationen unzureichend vorbereitet

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI
Hamsterrad-Rebell

NIS2: „Zum Glück gezwungen“ – mit OKR-basiertem Vorgehen zum nachhaltigen Erfolg

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern







