
Eine neu entdeckte Schwachstelle in IBMs Backup-Software „Backup, Recovery and Media Services for i“ (BRMS) stellt ein ernstzunehmendes Sicherheitsrisiko dar. Durch einen fehlerhaften Bibliotheksaufruf könnten sich Angreifer erweiterte Zugriffsrechte auf betroffene Systeme verschaffen.
Laut IBM betrifft die Schwachstelle die Versionen 7.4 und 7.5 der BRMS-Software. Sicherheitsforscher warnen: Nutzer mit der Fähigkeit, Programme zu kompilieren oder wiederherzustellen, könnten unter bestimmten Bedingungen eigenen Code einschleusen und dadurch tiefgreifenden Zugriff auf das Host-Betriebssystem erhalten.
IBM hat inzwischen reagiert und sogenannte PTFs (Program Temporary Fixes) zur Verfügung gestellt:
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Für IBM i 7.5: PTF SJ05907
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Für IBM i 7.4: PTF SJ05906
Die Installation dieser Patches wird von IBM und Sicherheitsexperten dringend empfohlen. Alternativen zur offiziellen Fehlerbehebung gibt es derzeit nicht. Ohne die Updates bleibt das System anfällig – ein attraktives Ziel für Cyberangriffe.
Experten raten darüber hinaus zu weiteren Schutzmaßnahmen:
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Die Benutzerrechte auf BRMS-Systemen sollten restriktiv vergeben werden.
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Kompilierungs- und Wiederherstellungsvorgänge sind streng zu überwachen.
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Eine Segmentierung des Netzwerks kann potenzielle Angriffsflächen zusätzlich reduzieren.
Unternehmen, die BRMS einsetzen, sollten umgehend handeln, um Schaden zu vermeiden.
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
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