
Die Procilon gibt bekannt, das Memorandum of Understanding des deutschen Digitalverbandes Bitkom und des Bundesministeriums für Digitalisierung und Staatsmodernisierung (BMDS) zur erfolgreichen Einführung der EUDI-Wallet unterzeichnet zu haben. Seit mehreren Jahren schon beteiligt sich die Procilon an der Entwicklung der zukunftsträchtigen Technologie. Künftig, das hat sie mit der Unterzeichnung des Memorandums deutlich gemacht, will und wird sie sich hier noch stärker, auch strategischer, einzubringen suchen.
Die EUDI-Wallet (European Digital Identity Wallet) ist eine persönliche, hochsichere App auf dem Smartphone, die als digitale Brieftasche für Identitäten und Dokumente genutzt werden kann. Sie ermöglicht es Bürgerinnen und Bürgern der EU, amtliche Nachweise, etwa den Personalausweis, den Führerschein oder auch Zeugnisse, digital abzuspeichern und bei Bedarf vorzuzeigen. Zudem können mit der Wallet qualifizierte elektronische Signaturen (QES) abgegeben werden, um Verträge oder Anträge rechtsgültig digital zu unterzeichnen. Das macht die Technologie auch und gerade für die europäische Privatwirtschaft zu einer interessanten Angelegenheit.
Ein wichtiger technologischer Inputgeber bei der Etablierung des EUDI-Wallet-Ökosystems in Deutschland, insbesondere im Bereich der rechtssicheren digitalen Signaturen, ist die Procilon. Ihre Kernkompetenz ist die sichere digitale Kommunikation und hier vor allem der Bereich der QES. Innerhalb der EUDI-Wallet-Technologie stellt QES-Funktionalität eine zwingend vorgeschriebene Notwendigkeit dar. Die Procilon bringt hier die erforderliche Expertise, mit der gewährleistet werden kann, dass die Prozesse zur digitalen Unterschrift und zur Verwaltung digitaler Nachweise (Credentials) im EUDI-Ökosystem stets den höchsten Sicherheits- und Rechtsstandards entsprechen.
Bereits bei der Entwicklung der ersten Wallet-Prototypen, die dann in den Innovationswettbewerb der Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) eingereicht wurden, war die Procilon beteiligt. Entsprechend groß ist das technische Fachwissen, über das sie in diesem Bereich mittlerweile verfügt. Derzeit arbeitet das Unternehmen an ersten Wallet-kompatiblen Anwendungen, quasi an der technischen Infrastruktur, die Nutzer der EUDI-Wallet dann später in ihrem Alltag benötigen werden.
Um die Einführung der Wallet zu beschleunigen, bereits Ende 2026 soll die Technologie allen Bürgern Europas grenzübergreifend zur Verfügung stehen, haben der Digitalverband Bitkom und das Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung vor kurzem ein „Memorandum of Understanding zur erfolgreichen Einführung der EUDI-Wallet“ initiiert. Mehr als 75 deutsche Unternehmen, darunter auch die Procilon, haben mittlerweile unterzeichnet. In den kommenden Wochen und Monaten werden sich ihre Wallet-Experten mit Vertretern des BMDS und der SPRIND treffen, um über den aktuellen Stand der Wallet-Entwicklung, ihre geplanten Aktivitäten sowie über konkrete Beteiligungsmöglichkeiten für Unternehmen zu sprechen.
Mit dabei sein wird dann auch Markus Schuster, Head of Business Development bei Procilon: „2021 brachte die Europäische Kommission die eIDAS 2.0-Regelung auf den Weg. Das Fundament der EUDI-Wallet war gelegt. Seitdem hat sich die Procilon immer wieder eingebracht, daran mitgewirkt, die Technologie weiter voranzubringen. Wir freuen uns darauf, in Kürze unsere Expertise und unsere Erfahrungen in die Expertengespräche einbringen zu können. Wir sind überzeigt, dass diese Technologie dem Wirtschaftsstandort Europa einen echten Mehrwert bringen wird“.
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