Podcast mit Asdrubal Pichardo, CEO von Squalify
Thema im heutigen Podcast: Unternehmen kaufen Cyberversicherungen – aber verstehen sie wirklich ihr Risiko? Squalify.io zeigt, wie datenbasierte Cyber Risk Quantification bwz. Quantifizierung von Cyberrisiken endlich Transparenz schafft und warum Versicherer und Unternehmen ohne sie künftig kaum noch handlungsfähig sind.
Unternehmensseite: Wachsender Druck bei unklarer Risikolage
Cyberversicherungen haben sich als integraler Bestandteil zeitgemäßer Risikomanagement-Architekturen etabliert. Aktuelle Branchenerhebungen belegen, dass über 70 Prozent der Entscheidungsträger Cyberrisiken unter den drei wesentlichsten Unternehmensrisiken verorten. Parallel verzeichnet der Markt einen deutlichen Anstieg sowohl der Versicherungsprämien als auch der Underwriting-Anforderungen. Auf Unternehmensseite dominiert ein zentrales Anliegen: Transparenz hinsichtlich der Bewertungsmethodik der Versicherer sowie konkrete Handlungsoptionen zur aktiven Risikoreduktion.
An dieser Schnittstelle positioniert sich Squalify nach eigenen Angaben – wobei zwischen Eigendeklaration und nachweisbarer Leistungsfähigkeit differenziert werden muss: Die Plattform zielt mittels datenbasierter Quantifizierung darauf ab, eine standardisierte, objektive Entscheidungsgrundlage zu schaffen und ein konvergentes Risikoverständnis zwischen Versicherungsnehmern und Versicherern zu etablieren.
Strukturelle Defizite in der Risikoerfassung
Trotz gestiegener Awareness mangelt es zahlreichen Organisationen an präziser Risikoabbildung. Als zentrale Problemfelder zeigen sich: Unzureichende Datengrundlagen bei der Erfassung der digitalen Angriffsfläche, statische Bewertungsverfahren durch manuelle Risk Assessments, heterogene Bewertungsframeworks zwischen den beteiligten Akteuren sowie intransparente Compliance-Anforderungen – exemplarisch die NIS2-Richtlinie.
Verschärfend kommt hinzu: Cyberversicherer benötigen verlässliche, skalierbare Risikomodelle. Die Mehrzahl der Unternehmen kann jedoch weder die erforderliche Datenqualität noch die notwendige Granularität bereitstellen. Die Konsequenz: steigende Ausschlussklauseln, erhöhte Prämien und wachsende Ablehnungsquoten im Underwriting-Prozess.
- Worin liegt die Stärke von Quantifizierung von Cyberrisiken und welche Vorteile hat Squalify hier im Markt?
- Wie können Unternehmen sicherstellen, dass ihre Cyberversicherung wirklich zu ihrem tatsächlichen Risiko passt?
- Wie quantifizieren Versicherer eigentlich Cyberrisiken, wenn doch jedes Unternehmen unterschiedlich ist?
- Wie gehen Versicherer mit der Tatsache um, dass Cyberbedrohungen sich ständig weiterentwickeln?
- Welche Unterschiede gibt es bei der Risikobewertung zwischen einem Mittelständler und einem Konzern?
- Welche Herausforderungen entstehen durch Cloud-Dienste und komplexe Lieferketten bei der Versicherbarkeit?
- Sind bestimmte Risiken mittlerweile unversicherbar geworden, etwa staatlich unterstützte Cyberangriffe?
- Wird es in Zukunft verpflichtende Cyberversicherungen geben, ähnlich wie die Kfz-Haftpflicht?
- Welche neuen Risiken siehst du am Horizont, auf die sich der Versicherungsmarkt vorbereiten muss?
- Welche Rolle spielen Cyberversicherungen in der Gesamtstrategie der IT-Sicherheit eines Unternehmens?
- etc.
Weitere Informationen:
So funktioniert die Squalify Plattform
Jedes Squalify-Projekt folgt drei Schritten, um Cyberrisiken in vorstandstaugliche Finanzkennzahlen zu verwandeln:
- Aktuelles Cyberrisiko verstehen
- Sicherheitsmaßnahmen priorisieren und bewerten
- Risiken unternehmensweit verfolgen und berichten
Quantifizieren Sie Cyberrisiken als Geschäftsrisiko
Finanzkennzahlen auf Top-Management-Niveau. Unternehmensweit. In wenigen Tagen.
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