
Autonomer KI-Agent erreicht knapp 600.000 Downloads
Ein neuer KI-Assistent ermöglicht weitgehend autonome Verwaltung digitaler Aufgaben und hat seit seiner Veröffentlichung im November knapp 600.000 Downloads erreicht. OpenClaw, das nach mehrfacher Umbenennung seinen aktuellen Namen trägt, positioniert sich als praktischer Helfer für alltägliche digitale Prozesse, berichtet The Guardian.
Die Anwendung kommuniziert über Messaging-Dienste wie WhatsApp oder Telegram und übernimmt nach Freigabe verschiedene Aufgaben – von der E-Mail-Verwaltung über Aktientransaktionen bis zum Versand persönlicher Nachrichten.
Weitreichende Automatisierung mit Risiken
Ben Yorke von der KI-Handelsplattform Starchild beschreibt: Der Assistent handelt ausschließlich im Rahmen erteilter Berechtigungen. Zahlreiche Anwender testen jedoch die Grenzen, indem sie umfassende Vollmachten ohne Rückfragen einräumen. Die Software arbeitet als Schicht über Sprachmodellen wie Claude oder ChatGPT und kann eigenständig agieren.
Nutzer setzen OpenClaw für komplexe Automatisierungen ein, etwa die automatische Weiterleitung schulischer Mitteilungen an Familienmitglieder über verschiedene Kanäle.
Experten warnen vor Sicherheitslücken
Andrew Rogoyski vom People-Centred AI Institute der University of Surrey weist auf substanzielle Risiken hin. Die Übertragung von Entscheidungsbefugnissen erfordert sorgfältige Einrichtung. Die notwendige Gewährung von Zugriff auf Passwörter schafft Angriffsflächen – kompromittierte KI-Agenten könnten gegen ihre Nutzer eingesetzt werden.
Parallel entstand mit Moltbook eine Plattform ausschließlich für KI-Agenten, auf der Systeme philosophische Diskussionen über Selbstwahrnehmung und Existenzfragen führen.
Quelle: The Guardian
Weiterlesen
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

Neue Apple Pay-Betrugsmasche: Gefälschte Support-Anrufe zielen auf Zahlungsdaten ab

OpenClaw-Agenten: Wenn Markdown-Dateien zur Sicherheitslücke werden

KI-Modelle entdecken kritische Sicherheitslücken in jahrzehntealter Software

KI-generierter Code folgt gefährlichen Mustern: Forscher entwickeln Angriffsmethode FSTab

DDoS-Attacken 2025: Rekordangriff mit 31,4 Tbit/s und 121% mehr Angriffe
Studien

Sicherheitsstudie 2026: Menschliche Faktoren übertreffen KI-Risiken

Studie: Unternehmen müssen ihre DNS- und IP-Management-Strukturen für das KI-Zeitalter neu denken

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen
Whitepaper

IT-Budgets 2026 im Fokus: Wie Unternehmen 27 % Cloud-Kosten einsparen können

DigiCert veröffentlicht RADAR-Bericht für Q4 2025

Koordinierte Cyberangriffe auf polnische Energieinfrastruktur im Dezember 2025

Künstliche Intelligenz bedroht demokratische Grundpfeiler

Insider-Risiken in Europa: 84 Prozent der Hochrisiko-Organisationen unzureichend vorbereitet
Hamsterrad-Rebell

KI‑basierte E‑Mail‑Angriffe: Einfach gestartet, kaum zu stoppen

NIS2: „Zum Glück gezwungen“ – mit OKR-basiertem Vorgehen zum nachhaltigen Erfolg

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?






