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OpenClaw: KI-Assistent mit weitreichenden Befugnissen sorgt für Diskussionen

8. Februar 2026

Autonomer KI-Agent erreicht knapp 600.000 Downloads

Ein neuer KI-Assistent ermöglicht weitgehend autonome Verwaltung digitaler Aufgaben und hat seit seiner Veröffentlichung im November knapp 600.000 Downloads erreicht. OpenClaw, das nach mehrfacher Umbenennung seinen aktuellen Namen trägt, positioniert sich als praktischer Helfer für alltägliche digitale Prozesse, berichtet The Guardian.

Die Anwendung kommuniziert über Messaging-Dienste wie WhatsApp oder Telegram und übernimmt nach Freigabe verschiedene Aufgaben – von der E-Mail-Verwaltung über Aktientransaktionen bis zum Versand persönlicher Nachrichten.

Weitreichende Automatisierung mit Risiken

Ben Yorke von der KI-Handelsplattform Starchild beschreibt: Der Assistent handelt ausschließlich im Rahmen erteilter Berechtigungen. Zahlreiche Anwender testen jedoch die Grenzen, indem sie umfassende Vollmachten ohne Rückfragen einräumen. Die Software arbeitet als Schicht über Sprachmodellen wie Claude oder ChatGPT und kann eigenständig agieren.

Nutzer setzen OpenClaw für komplexe Automatisierungen ein, etwa die automatische Weiterleitung schulischer Mitteilungen an Familienmitglieder über verschiedene Kanäle.

Experten warnen vor Sicherheitslücken

Andrew Rogoyski vom People-Centred AI Institute der University of Surrey weist auf substanzielle Risiken hin. Die Übertragung von Entscheidungsbefugnissen erfordert sorgfältige Einrichtung. Die notwendige Gewährung von Zugriff auf Passwörter schafft Angriffsflächen – kompromittierte KI-Agenten könnten gegen ihre Nutzer eingesetzt werden.

Parallel entstand mit Moltbook eine Plattform ausschließlich für KI-Agenten, auf der Systeme philosophische Diskussionen über Selbstwahrnehmung und Existenzfragen führen.

Quelle: The Guardian

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