
Die niederländische Regierung schlägt Alarm wegen wachsender Spionageaktivitäten aus China – insbesondere in der strategisch wichtigen Halbleiterbranche. Nach Angaben von Verteidigungsminister Ruben Brekelmans richtet sich das Interesse Pekings vor allem auf das geistige Eigentum niederländischer Hightech-Unternehmen.
„Unsere Halbleiterindustrie ist technologisch führend und damit ein attraktives Ziel für China“, sagte Brekelmans am Samstag beim Shangri-La-Dialog, einer sicherheitspolitischen Konferenz in Singapur. Die Cyberangriffe auf niederländische Unternehmen hätten zuletzt deutlich zugenommen.
Laut aktuellen Geheimdienstberichten geht die größte Bedrohung im digitalen Raum weiterhin von China aus. „Die meisten Cyber-Aktivitäten gegen uns stammen aus China – das war im vergangenen Jahr so und hat sich seither noch verstärkt“, erklärte der Minister.
Bereits im April hatte der niederländische Militärgeheimdienst in seinem Jahresbericht auf systematische Ausspähungen durch chinesische Akteure hingewiesen. Neben der Chipindustrie seien auch Luft- und Raumfahrt sowie der Schiffbau betroffen. Ziel der Angriffe sei es demnach, die militärischen Fähigkeiten Chinas zu verbessern.
Peking hingegen weist die Vorwürfe regelmäßig zurück und betont, jegliche Form von Cyberkriminalität abzulehnen.
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