
Europäische Softwarehersteller erhalten neue Qualitätskennzeichnungen: Auf dem DIGITAL SME Summit in Brüssel präsentierte der BITMi die Siegel „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“. Ziel: Vertrauenswürdige, datenschutzkonforme und hochwertige Software nach europäischen Standards sichtbar machen.
Europaweite Gütesiegel für Software: Sicherheit und Qualität im Fokus
Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) erweitert seine bewährten Zertifikate „Software Made in Germany“ und „Software Hosted in Germany“ um zwei neue, europaweite Varianten. Auf dem DIGITAL SME Summit in Brüssel wurden die Siegel „Software Made in Europe“ und „Software Hosted in Europe“ offiziell vorgestellt. Sie sollen Softwareprodukte und -anbieter auszeichnen, die höchste Ansprüche an Datenschutz, IT-Sicherheit und Softwarequalität erfüllen.
Antwort auf steigende Nachfrage nach europäischer Software
Mit den neuen Zertifikaten reagiert der BITMi auf die wachsende Nachfrage nach Software, die in Europa entwickelt und gehostet wird und gleichzeitig den europäischen Rechts- und Wertevorstellungen entspricht. Ziel ist es, Vertrauen in europäische Softwarelösungen zu stärken und die digitale Souveränität Europas zu fördern.
„Technologische Souveränität ist entscheidend“
„Technologische Souveränität ist keine Option mehr, sondern eine zentrale Voraussetzung, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu sichern“, betonte Dr. Oliver Grün, Präsident des BITMi und der DIGITAL SME Alliance, auf dem Summit in Brüssel. Er ergänzt: „Unsere heimischen Innovatoren leisten bereits einen entscheidenden Beitrag. Die neuen Gütesiegel bieten ein praktisches Werkzeug, um Europas digitale Zukunft aktiv zu gestalten.“
So können Unternehmen die Siegel beantragen
Interessierte Softwarehersteller können sich direkt auf den offiziellen Plattformen informieren und die Gütesiegel beantragen:
-
Informationen zu den Siegeln: tech-madein.eu
Online-Anträge: software-made-in-germany.org
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

Keepit KI-Integration: Warum Backup-Systeme andere KI-Regeln brauchen

Phishing über LiveChat: Wie Angreifer SaaS-Plattformen für Datendiebstahl nutzen

XWorm 7.1 und Remcos RAT: Angreifer setzen auf dateilose Techniken und Windows-Bordmittel

KI im Cyberkonflikt: Warum Verteidiger die Nase vorn haben

KadNap: Wie ein neues Botnetz tausende Asus-Router als Proxy-Knoten missbraucht
Studien

Drucksicherheit bleibt in vielen KMU ein vernachlässigter Bereich

Sieben Regierungen einigen sich auf 6G-Sicherheitsrahmen

Lieferkettenkollaps und Internetausfall: Unternehmen rechnen mit dem Unwahrscheinlichen

KI als Werkzeug für schnelle, kostengünstige Cyberangriffe

KI beschleunigt Cyberangriffe: IBM X-Force warnt vor wachsenden Schwachstellen in Unternehmen
Whitepaper

Cloudflare Threat Report 2026: Ransomware beginnt mit dem Login – KI und Botnetze treiben die Industrialisierung von Cyberangriffen

EBA-Folgebericht: Fortschritte bei IKT-Risikoaufsicht unter DORA – weitere Harmonisierung nötig

Böswillige KI-Nutzung erkennen und verhindern: Anthropics neuer Bedrohungsbericht mit Fallstudien

Third Party Risk Management – auch das Procurement benötigt technische Unterstützung

EU-Toolbox für IKT-Lieferkettensicherheit: Gemeinsamer Rahmen zur Risikominderung
Hamsterrad-Rebell

Sichere Enterprise Browser und Application Delivery für moderne IT-Organisationen

Sicherer Remote-Zugriff (SRA) für Operational Technology (OT) und industrielle Steuerungs- und Produktionssysteme (ICS) – Teil 2

Incident Response Retainer – worauf sollte man achten?

KI‑basierte E‑Mail‑Angriffe: Einfach gestartet, kaum zu stoppen








