
Elastic , das Unternehmen hinter Elasticsearch und dem Elastic Stack, veröffentlichte eine neuen Studie. Diese unterstreicht, dass IT-Führungskräfteihre Infrastrukturen an die zunehmende Remote-Arbeit anpassen und die Mitarbeiter-Erfahrung (Employee Experience) immer mehr in den Vordergrund stellen. Die von Elastic beauftragte und von Forrester Consulting durchgeführte Studie mit dem Titel The Changing Role of the IT Leader basiert auf Daten, die im Februar 2021 und damit ein Jahr nach Beginn der globalen Pandemie erhoben wurden. Die Studie lässt sich hier herunterladen.
Das Ergebnis der Studie, die auf den Ergebnissen einer Umfrage unter 1.000 CIOs und IT-Führungskräften in zehn Ländern basiert: In disruptiven Zeiten sorgt ein adaptives Geschäftsmodell dafür, dass ein nachhaltiger Geschäftsvorteil geschaffen wird und effektives Skalieren möglich ist. Dazu müssen sie die Employee Experience in den Mittelpunkt stellen. Denn nur so lässt sich eine entsprechende Widerstandsfähigkeit des Business schaffen. Seit Beginn der COVID-19-Pandemie haben sich Remote- und Hybrid-Arbeitsmodelle in vielen globalen Unternehmen zu einer permanenten Einrichtung entwickelt. Fast 60 Prozent der IT-Führungskräfte sind überzeugt, dass es sich positiv auf die Anpassungsfähigkeit ihrer Organisationen auswirkt, wenn die Mitarbeiter di flexibel arbeiten können. Deswegen investieren sie in Technologien, um die Employee Experience und Produktivität zu verbessern.
Global ist ein Trend zu einer stärkeren Partnerschaft zwischen IT und HR zu bemerken: 57 Prozent der IT-Führungskräfte geben an, dass sie seit Beginn der Pandemie enger mit ihren HR-Kollegen zusammenarbeiten.
Während viele IT-Führungskräfte bei ihren Technologieentscheidungen inzwischen einen mitarbeiterorientierten Ansatz fahren, werden sie bei der Entwicklung eines Engagement- und produktivitätsfördernden IT-Umfelds immer noch durch etliche Hindernisse ausgebremst.
Nach Angaben der IT-Führungskräfte befinden sich 92 Prozent der Organisationen weltweit im Modus, zu Überleben oder ihren Betrieb aufrechtzuerhalten.
- In der Region „Asien-Pazifik“ liegen beim Anteil der Unternehmen im Wachstumsmodus China (21 Prozent) und Japan (16 Prozent) vorn. In Australien wollen, 78 Prozent der Unternehmen ihren Betrieb aufrechterhalten. Das Land rangiert damit am Ende der Rangfolge.
- In Europa nehmen diese Position die Niederlande und Deutschland ein, wo 64 Prozent bzw. 60 Prozent der Unternehmen im Überlebensmodus arbeiten. Drei von fünf IT-Führungskräften in den Ländern, in denen die Umfrage durchgeführt wurde, sagen, dass ihre Unternehmen ums Überleben kämpfen.
- In Nordamerika liegt der Anteil der Unternehmen im Wachstumsmodus bei nur sieben Prozent – der Anteil der Organisationen im Überlebensmodus ist dreimal so hoch.
60 Prozent der IT-Organisationen investieren darin, die Employee Experience zu verbessern und so die Produktivität und Leistung ihrer Mitarbeiter zu unterstützen. Sie verfügen aber weder über das notwendige Budget noch die Instrumente dafür.
- 63 Prozent der Organisationen setzen verstärkt auf einen Wandel im digitalen Geschäft, indem sie sich auf die Demokratisierung des Mitarbeiterzugangs zu Daten konzentrieren. Zu diesem Zweck entwickeln sie ihre Daten-Architekturen weiter – auch, um die Zahl der Datensilos zu reduzieren.
- 57 Prozent der IT-Führungskräfte weltweit wurden in den letzten zwölf Monaten die Mittel gekürzt. Diese Kürzungen betrugen bei 35 Prozent von ihnen zehn Prozent oder mehr.
- 60 Prozent der IT-Führungskräfte geben an, dass sie noch nicht über die richtigen Instrumente, Richtlinien und Prozesse verfügen, um die remote arbeitende Belegschaft zu unterstützen.
Wenn Sie mehr wissen und sich alle Ergebnisse der Studie „Changing Role of the IT Leader“ ansehen möchten, klicken Sie hier.
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