
Ein schwerwiegender Fehler verhindert derzeit, dass Nutzer der klassischen Outlook-Desktopanwendung für Windows auf ihre E-Mails zugreifen können. Beim Start erscheint wiederholt die Meldung:
„Microsoft Outlook kann nicht gestartet werden. Das Outlook-Fenster kann nicht geöffnet werden. Der Ordnersatz kann nicht geöffnet werden. Der Versuch, sich bei Microsoft Exchange anzumelden, ist fehlgeschlagen.“
Microsoft untersucht das Problem. Laut der am 26. September 2025 aktualisierten Dokumentation tritt der Fehler vor allem bei Benutzerpostfächern mit Authentifizierungsproblemen auf. Technische Analysen zeigen, dass eine ClientBackoffException die Ursache ist. Dabei wird die zulässige Anzahl gleichzeitiger Authentifizierungen überschritten, sodass der Exchange-Server Verbindungsversuche blockiert.
Grafik Quelle: Microsoft
Um zu prüfen, ob das eigene System betroffen ist, empfiehlt Microsoft die Analyse eines Fiddler-Traces. In den Supportfällen taucht dort folgender Eintrag auf:
Microsoft.Exchange.RpcClientAccess.ServerTooBusyException: Client wird zurückgewiesen
—> Microsoft.Exchange.RpcClientAccess.ClientBackoffException: ErrorCode: ClientBackoff, LID: 49586 – Die Begrenzung der gleichzeitigen Authentifizierungen ist erreicht.
Aktueller Status
Microsoft führt derzeit Untersuchungen durch. Betroffene Unternehmen sollen einen Supportfall im Microsoft 365-Verwaltungsportal eröffnen. Nur der Exchange Online-Support kann eine Dienständerung anstoßen, um das Problem zu beheben.
Workaround
Als Übergangslösung empfiehlt Microsoft, Outlook Web Access (OWA) oder das neue Outlook für Windows zu nutzen.
Siehe auch
Korrekturen oder Workarounds für aktuelle Probleme in Outlook für Windows (klassische Version)
Letzte Aktualisierung: Oktober 2025
Für Probleme, die auf dieser Seite nicht behandelt werden, bieten wir mehrere Tools, mit denen Sie eine Reihe von Problemen in Outlook (klassische Version) automatisch diagnostizieren und beheben können. Lesen Sie dazu diesen Artikel: Probleme mit Outlook für Windows mithilfe automatischer Tools zur Fehlerbehebung beheben.
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