
Microsoft hat eine Zwischenlösung für ein Problem veröffentlicht, das in der klassischen Version von Outlook zu Abstürzen beim Öffnen oder Erstellen neuer E-Mails führen kann. Betroffen sind Nutzer im Monthly Enterprise Channel, die Anfang Juni auf Version 2504 (Build 18730.20122) von Outlook für Microsoft 365 aktualisiert haben.
Laut einem aktuellen Support-Dokument des Unternehmens liegt die Ursache darin, dass Outlook die sogenannte Formularbibliothek nicht laden kann. Die ersten Vorfälle wurden insbesondere in virtuellen Desktop-Umgebungen (VDI) gemeldet. Eine dauerhafte Behebung sei in Arbeit.
Als kurzfristige Maßnahme empfiehlt Microsoft, manuell den fehlenden Ordner „FORMS2“ unter dem PfadC:Users<Benutzername>AppDataLocalMicrosoftFORMS2 anzulegen.
Parallel untersucht Microsoft ein weiteres Problem, das mit Version 2505 (Build 18827.20128) auftritt: Dabei flackern und verschieben sich Postfachordner, wenn E-Mails in andere Ordner verschoben werden. Als Workaround rät Microsoft, das Zwischenspeichern freigegebener Ordner zu deaktivieren – dies kann allerdings zu Leistungseinbußen führen.
Bereits in der vergangenen Woche hatte Microsoft ein Update veröffentlicht, um einen Fehler zu beheben, der bei Outlook LTSC 2019 zum Absturz führte, wenn E-Mails von Diensten wie Viva Engage, Yammer oder Power Automate geöffnet wurden. Auch in der Vergangenheit musste das Unternehmen wiederholt auf ähnliche Absturzprobleme reagieren und Workarounds bereitstellen – unter anderem bei der Nutzung von Outlook auf Windows-Server-Systemen.
Quellen:
Classic Outlook crashes opening or starting a new email
Outlook LTSC 2019 crashes opening Viva Engage, Yammer, Power Automate, and other emails
Shared mailbox folders flicker and move around when trying to move items to the folders
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

Wenn Angreifer selbst zum Ziel werden: Wie Forscher eine Infostealer-Infrastruktur kompromittierten

Mehr Gesetze, mehr Druck: Was bei NIS2, CRA, DORA & Co. am Ende zählt

WinDbg-UI blockiert beim Kopieren: Ursachenforschung führt zu Zwischenablage-Deadlock in virtuellen Umgebungen

RISE with SAP: Wie Sicherheitsmaßnahmen den Return on Investment sichern

Jailbreaking: Die unterschätzte Sicherheitslücke moderner KI-Systeme
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus







