
Digitalpolitischer Verein D64 veröffentlicht White Paper zum Thema „KI und Freiheit“ + Über 30 Organisationen am Projekt „Code of Conduct Demokratische KI“ beteiligt + „KI-Wertekompass“ als Tool zur Abwägung von KI-Maßnahmen
Der progressive digitalpolitische Verein D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt veröffentlicht im Rahmen des Projektes „Code of Conduct Demokratische KI“ das White Paper „Freiheit als zentraler Wert für den Einsatz von KI in der Zivilgesellschaft“. Das White Paper wurde gemeinsam mit Aktiven aus 15 Organisationen (darunter AWO, ASB, DRK, Neue deutsche Medienmacher*innen, etc.) erarbeitet. Das White Paper führt mit dem „KI-Wertekompass“ ein praxisnahes Tool ein, das Organisationen dabei unterstützt, ihre ethischen Prioritäten beim Einsatz von KI zu definieren. Es steht ab Dienstag, den 19. November 2024 kostenfrei unter demokratische-ki.de zum Download bereit.
Monika Ilves, Mitglied des Vorstands bei D64 – Zentrum für Digitalen Fortschritt, betont:
In ihrer Rolle als gesellschaftliche Vorbilder müssen zivilgesellschaftliche Organisationen sicherstellen, dass KI-Anwendungen menschliche Freiheiten und Grundrechte fördern und nicht einschränken.
Hintergrund
Über die Hälfte der gemeinwohlorientierten Organisationen in Deutschland nutzen KI-Anwendungen zumindest gelegentlich – jedoch fehlen oft klare Leitlinien. Im Projekt „Code of Conduct Demokratische KI“ erarbeiten mehr als 30 Organisationen eine Selbstverpflichtung zum Einsatz von KI durch die Zivilgesellschaft. Am Dienstag, den 19. November 2024 stellt das Projekt das erste gemeinsame Ergebnis vor. Der darin entwickelte KI-Wertekompass unterstützt Organisationen, ihre Positionierung zwischen Werten wie Offenheit und Sicherheit oder Präzision und Imagination zu finden. Praktische Beispiele veranschaulichen den verantwortungsvollen KI-Einsatz in gemeinnützigen Organisationen und zeigen, wie diese ihre Handlungsmöglichkeiten besser verstehen können. Zusätzlich beleuchtet das White Paper Risiken und negative Konsequenzen, wie fehlenden Datenschutz, Diskriminierung und die Abhängigkeit von großen Technologiekonzernen.
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