
Mit der neuen Generation seiner Business Suite positioniert sich SAP an der Spitze der KI-getriebenen Unternehmenssoftware. Auf der ersten „SAP Connect“ demonstrierte der Softwarekonzern, wie die enge Verzahnung von Künstlicher Intelligenz, Daten und Anwendungen Unternehmen entscheidende Wettbewerbsvorteile verschafft.
Im Zentrum steht Joule, SAPs KI-Plattform, die nun über rollenbasierte Assistenten verfügt. Diese agieren als intelligente Agenten, die über verschiedene Geschäftsbereiche hinweg zusammenarbeiten und so Prozesse effizienter gestalten. Ergänzt wird das Angebot durch ein wachsendes Datenökosystem, das tiefere Einblicke in betriebliche Abläufe ermöglicht, sowie durch neue Prognosefunktionen, die etwa Störungen in Lieferketten frühzeitig erkennen.
Mit diesen Innovationen läutet SAP nach eigener Aussage das Ende der fragmentierten „Best-of-Breed“-Strategie ein – zugunsten einer ganzheitlichen, integrierten Plattform für das KI-gestützte Unternehmen der Zukunft.
„Um in einem unbeständigen Marktumfeld erfolgreich zu sein, brauchen Unternehmen mehr als einen Flickenteppich unterschiedlicher Best-of-Breed-Anwendungen“, sagte Muhammad Alam, Mitglied des Vorstands der SAP SE, SAP Product & Engineering. „Unsere Ankündigungen heute verdeutlichen, wie die SAP Business Suite mit dem Zusammenspiel aus KI, Daten und Anwendungen intelligentere Entscheidungen, eine schnellere Umsetzung und skalierbare Transformation ermöglicht.“
KI und Nutzer arbeiten eng zusammen
SAP stärkt den KI-Assistenten Joule weiter als treibende Kraft für den Mehrwert der SAP Business Suite. Auf Basis der Anwendungen und Daten der gesamten SAP Business Suite präsentiert SAP eine neue Generation rollenbasierter KI-Assistenten in Joule, die den Geschäftskontext verstehen. Jeder KI-Assistent ist darauf ausgelegt, Nutzer in ihrer speziellen Rolle im Unternehmen zu unterstützen. Diese Assistenten nutzen die für die jeweilige Aufgabe passenden Agenten und konfigurieren, kombinieren und steuern sie, damit sich Nutzer darauf konzentrieren können, wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen und ihre Produktivität zu steigern.
Die Joule-Assistenten werden durch eine wachsende Bibliothek an spezialisierten Joule Agenten unterstützt, um komplexe Arbeitsabläufe innerhalb einer bestimmten Funktion auszuführen.“. Zum Beispiel koordiniert ein People Manager Assistant ein Team spezialisierter Agenten – darunter der neue People Intelligence Agent, der Probleme wie Vergütungsanomalien erkennen und lösen kann – um Führungskräfte bei der Leistungssteigerung zu unterstützen. Ein neuer Financial Planning Assistant wird von einer Gruppe von Experten-Agenten unterstützt – wie dem neuen Cash Management Agent, der den Cashflow optimiert und Zinserträge verbessert – um Finanzfachleute bei Effizienzsteigerungen zu helfen.
Diese neue Generation von rollenbezogenen KI-Assistenten unterstützen nicht nur partnerschaftlich Personen dabei, die Leistung in ihren jeweiligen Geschäftsbereichen zu verbessern. Sie arbeiten auch funktionsübergreifend, um komplexe unternehmensweite Herausforderungen zu lösen.
Daten ohne Grenzen
Um von KI profitieren zu können, bedarf es Daten, die jedoch häufig isoliert in verschiedenen Systemen liegen. Auf der SAP Connect überwindet SAP diese Hürden mit SAP Business Data Cloud Connect. Die Lösung verknüpft SAP Business Data Cloud sicher mit Partnerplattformen für einen wechselseitigen Fluss sofort einsetzbarer Datenprodukte über Unternehmens- und technische Grenzen hinweg.
Daten werden ohne redundante Kopien bereitgestellt und verbleiben sicher in SAP-Systemen. Kunden können in ihren bestehenden Datenplattformen unmittelbar darauf zugreifen. Der Geschäftskontext bleibt dabei erhalten. Das Ergebnis: weniger Datensilos, einfachere Datenflüsse und keine kostenintensive Datenduplizierung – nur vertrauenswürdige Datenprodukte, die genau dort liegen, wo sie benötigt werden.
Außerdem gab SAP bekannt, dass Databricks und Google Cloud die ersten Partner für SAP Business Data Cloud Connect sind. Weitere werden folgen. Wie im Februar 2025 angekündigt, bleibt SAP Databricks ein Datendienst innerhalb der SAP Business Data Cloud. BDC Connect erweitert dessen Vorteile über ein offenes Datenökosystem hinweg. Mit diesen Partnerschaften erhalten Kunden schnelleren Zugang zu Datenprodukten für Analysen und KI, sodass Teams noch schneller und einfacher aus Rohdaten in Echtzeit neue Erkenntnisse gewinnen können.
Anwendungen setzen Daten in Maßnahmen um
Das Alleinstellungsmerkmal von SAP sind Unternehmensanwendungen, in denen Daten generiert und KI-gestützte Erkenntnisse gewonnen werden. SAP Supply Chain Orchestration ist eine neue native KI-Lösung, die die Stärken von Joule mit einem Knowledge Graph kombiniert, um in Echtzeit Risiken bei vorgelagerten Lieferanten in mehrstufigen Lieferketten zu erkennen und mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen darauf zu reagieren. Kunden können dadurch Kosten senken und intakte Lieferketten gewährleisten. Die neue Lösung SAP Engagement Cloud nutzt geschäftskritischen Kontext, um Interaktionen mit Kunden, Lieferanten und anderen Anspruchsgruppen zu personalisieren. Und das innovative Portfolio SAP Ariba Procurement zeichnet sich als eine der wenigen nativen KI-Lösungen aus, mit der Kunden in jeder Phase des Ausgabenmanagements, von der Bezugsquellenfindung bis zum Dialog mit Lieferanten, von intelligenten Funktionen profitieren.
Insgesamt beginnt mit diesen Innovationen der SAP Business Suite eine neue Ära, in der ein sich selbst verstärkendes System aus KI, Daten und Anwendungen Unternehmen intelligenter, schneller und widerstandsfähiger macht.
Mehr zum Thema – Unsere Empfehlungen
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

Wenn Angreifer selbst zum Ziel werden: Wie Forscher eine Infostealer-Infrastruktur kompromittierten

Mehr Gesetze, mehr Druck: Was bei NIS2, CRA, DORA & Co. am Ende zählt

WinDbg-UI blockiert beim Kopieren: Ursachenforschung führt zu Zwischenablage-Deadlock in virtuellen Umgebungen

RISE with SAP: Wie Sicherheitsmaßnahmen den Return on Investment sichern

Jailbreaking: Die unterschätzte Sicherheitslücke moderner KI-Systeme
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus







