
Anlässlich des Identity Management Day gewinnt das Thema digitale Identitätssicherheit besondere Brisanz durch vermehrte Vorfälle in jüngster Vergangenheit. Vor diesem Hintergrund warnt Dirk Decker davor, die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf digitale Identitäten zu unterschätzen. In seinem Statement zum Identity Management Day erklärt er, warum Zero-Trust-Ansätze und dezentrale Identitätsmodelle jetzt wichtiger denn je sind und wie Unternehmen ihre Sicherheitsstrategien neu ausrichten sollten, um auch in einer KI-gesteuerten Zukunft vertrauenswürdige digitale Erlebnisse zu ermöglichen.
Dirk Decker, Regional Sales Director DACH & EMEA South bei Ping Identity:
„Der Identity Management Day erhält dieses Jahr eine ganz neue Bedeutung: Denn sowohl Einzelpersonen als auch Organisationen sind mittlerweile nicht mehr nur für die Verwaltung menschlicher Identitäten verantwortlich, sondern zunehmend auch für die Aufsicht über KI, die immer häufiger stellvertretend für Menschen agiert. Der Einfluss, den KI auf das Identitätsmanagement haben wird, ist weitaus größer, als wir derzeit absehen können. Umso wichtiger ist es, dass Unternehmen und Einzelpersonen ihre Sicherheitspraktiken an die rasante technologische Entwicklung, insbesondere im Bereich KI, anpassen.
Ansätze wie Zero Trust Architekturen und dezentralisierte Identitätsmodelle werden in einer digital geprägten Welt noch entscheidender. KI gestützte Angriffe zielen zunehmend auf zentral gespeicherte personenbezogene Daten ab und versuchen, vertrauenswürdige Nutzer zu imitieren. Daher ist es unerlässlich, Daten nicht an einem einzigen, angreifbaren Ort zu sammeln und jede Nutzeridentität konsequent zu verifizieren – unabhängig davon, wer jemand ist oder vorgibt zu sein. In einer sich wandelnden Arbeitswelt müssen wir unsere Belegschaft absichern, das Vertrauen der Kunden stärken und die sicheren sowie nahtlosen digitalen Erlebnisse bieten, die Menschen heute erwarten.“
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