
Google hat Berichte zurückgewiesen, wonach 2,5 Milliarden Gmail-Nutzer von einem schwerwiegenden Sicherheitsproblem betroffen sein sollen.
In einem aktuellen Blogbeitrag erklärte das Unternehmen: „Wir möchten unseren Nutzern versichern, dass die Schutzmaßnahmen von Gmail stark und wirksam sind.“ Damit widerspricht Google Berichten, wonach der E-Mail-Dienst gehackt worden sei.
Die Meldungen, Google habe Sicherheitswarnungen an seine Nutzer verschickt, bezeichnete das Unternehmen als „völlig falsch“. Wie diese Berichte entstanden sind, gab Google nicht an. Zuvor hatten Medien wie Mashable berichtet, dass Benachrichtigungen über Phishing-Angriffe und einen angeblichen Hack an 2,5 Millionen Gmail-Nutzer verschickt worden seien.
Google betont, dass Phishing-Versuche zwar häufig in Posteingängen auftauchen, der Dienst die Nutzer aber in 99,9 Prozent der Fälle schützt. Die Zahl von 2,5 Millionen entspricht der gesamten Nutzerbasis von Gmail – eine Benachrichtigung, wie berichtet, existiert jedoch nicht.
Medien wie Mashable und Forbes hatten letzte Woche empfohlen, die Passwörter der Google-Konten zu ändern, nachdem fälschlicherweise von einer Kompromittierung des Dienstes berichtet worden war.
In seinem Blogbeitrag weist Google zudem darauf hin, wie wichtig der Schutz von Konten mit Passkeys und starken Passwörtern ist. Passkeys ermöglichen den Zugriff auf Konten unter anderem über biometrische Daten wie Fingerabdruck oder Gesichtsscans.
Trotz der klaren Dementis empfiehlt Google weiterhin, Konten aktiv zu sichern und moderne Sicherheitsmethoden zu nutzen.
Die Schutzmaßnahmen von Gmail sind stark und effektiv, und Behauptungen über eine schwerwiegende Sicherheitswarnung für Gmail sind falsch.
Wir möchten unseren Nutzern versichern, dass die Schutzmaßnahmen von Gmail stark und wirksam sind. Kürzlich tauchten mehrere unrichtige Behauptungen auf, wonach wir eine allgemeine Warnung an alle Gmail-Nutzer wegen eines schwerwiegenden Sicherheitsproblems bei Gmail herausgegeben hätten. Dies ist völlig falsch.
Zwar suchen Phisher ständig nach Möglichkeiten, in Posteingänge einzudringen, doch unsere Schutzmaßnahmen verhindern weiterhin, dass mehr als 99,9 % der Phishing- und Malware-Versuche die Nutzer erreichen.
Sicherheit ist für alle Unternehmen, alle Kunden und alle Nutzer ein äußerst wichtiges Thema – wir nehmen diese Aufgabe sehr ernst. Unsere Teams investieren viel, arbeiten ständig an Innovationen und kommunizieren klar über die Risiken und Schutzmaßnahmen, die wir eingerichtet haben. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass die Kommunikation in diesem Bereich korrekt und sachlich ist.
Als bewährte Verfahren für zusätzlichen Schutz empfehlen wir Nutzern, eine sichere Passwortalternative wie Passkeys zu verwenden und diese bewährten Verfahren zu befolgen, um Phishing-Angriffe zu erkennen und zu melden.
Entdecken Sie mehr
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

ShinyHunters-Angriffe: Mandiant zeigt wirksame Schutzmaßnahmen gegen SaaS-Datendiebstahl

Phishing-Angriff: Cyberkriminelle missbrauchen Microsoft-Infrastruktur für Betrugsmaschen

Wie Angreifer proprietäre KI-Modelle über normale API-Zugriffe stehlen können

KI-Agenten in cyber-physischen Systemen: Wie Deepfakes und MCP neue Sicherheitslücken öffnen

Sicherheitslücke in Cursor-IDE: Shell-Befehle werden zur Angriffsfläche
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://cdn-ileiehn.nitrocdn.com/EZdGeXuGcNedesCQNmzlOazGKKpdLlev/assets/images/optimized/rev-68905f9/www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

DigiCert veröffentlicht RADAR-Bericht für Q4 2025

Koordinierte Cyberangriffe auf polnische Energieinfrastruktur im Dezember 2025

Künstliche Intelligenz bedroht demokratische Grundpfeiler

Insider-Risiken in Europa: 84 Prozent der Hochrisiko-Organisationen unzureichend vorbereitet

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI
Hamsterrad-Rebell

NIS2: „Zum Glück gezwungen“ – mit OKR-basiertem Vorgehen zum nachhaltigen Erfolg

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern







