
Während die meisten geografischen Regionen im zweiten Halbjahr 2021 weniger Angriffe verzeichneten, gab es in der Region Asien-Pazifik (APAC) in diesem Zeitraum mehr als 1,2 Millionen Angriffe. Das entspricht einem Anstieg um sieben Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021, so der aktuelle Threat Intelligence Report von NETSCOT. Bemerkenswert ist, dass NETSCOUT bisher einen stetigen Rückgang der jährlichen Angriffszahlen für diese Region beobachtet hat.
Philippe Alcoy, APAC Security Technologist bei NETSCOUT, kommentiert:
„Um besser zu verstehen, wie Kriminelle Cyberangriffe im Zusammenhang mit geopolitischen Ereignissen einsetzen, sind die folgenden Angriffe oder Vorfälle im zweiten Halbjahr 2021 in der APAC-Region erwähnenswert.
Mitte Juli 2021 wurde China öffentlich für eine Reihe von Cyberangriffen verurteilt, darunter Ransomware, Cybererpressung und Kryptojacking, mit denen Geschäftsgeheimnisse und Informationen, geistiges Eigentum und Impfstoffforschung gestohlen werden sollten. Es wurden vier chinesische Staatsangehörige angeklagt, die der APT40 angehören sollen, einer Gruppe, die mit dem Ministerium für Staatssicherheit der Volksrepublik China in Verbindung steht.
Darüber hinaus erklärte der Geschäftsführer der taiwanesischen Cybersicherheitsabteilung im November, dass die Regierungsbehörden des Landes täglich von 5 Millionen Cyberangriffen und Sondierungen betroffen seien. Taiwanesische Beamte behaupten, dass China im Zuge seiner Bemühungen, das demokratische Taiwan zu einem Teil seines Territoriums zu machen, verstärkt Cyberangriffe auf Taiwans Regierung und Unternehmen durchgeführt hat. Angesichts der offensichtlichen Tendenz zu Cyberangriffen zwischen China, Hongkong und Taiwan haben DDoS-Angriffe in der Region mit den eskalierenden Spannungen zugenommen.
Wie diese geopolitischen Konflikte zeigen, werden DDoS-Angriffe zunehmend als Teil geopolitischer Proteste genutzt und eingesetzt, um Regierungen und wichtige Organisationen von Ländern auf der ganzen Welt zu beeinflussen.“
Fachartikel

Remote-Codeausführung in Cisco Unified Communications: Kritische Schwachstelle erfordert sofortiges Handeln

SMS-Links gefährden Nutzerdaten: Großangelegte Untersuchung deckt Schwachstellen auf

Januar-Patch sorgt für Outlook-Blockaden bei Cloud-Speichern

PNB MetLife: Betrüger missbrauchen Versicherungsmarke für UPI-Zahlungsbetrug

Wenn Angreifer selbst zum Ziel werden: Wie Forscher eine Infostealer-Infrastruktur kompromittierten
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus






