
Die Europäische Kommission stärkt mit über 307 Millionen Euro die digitale Innovation und Wettbewerbsfähigkeit Europas. Im Fokus stehen vertrauenswürdige KI-Dienste, strategische Autonomie und die Entwicklung neuer Technologien – von Robotik bis zu Quantentechnologien. Unternehmen, Hochschulen und öffentliche Einrichtungen können sich bis zum 15. April 2026 um Fördermittel bewerben.
Im Rahmen des Arbeitsprogramms „Horizont Europa“ hat die Europäische Kommission zwei neue Förderaufrufe im Bereich „Digitales, Industrie und Weltraum“ veröffentlicht. Mit einem Gesamtvolumen von 307,3 Millionen Euro sollen digitale Innovationen und die Wettbewerbsfähigkeit Europas vorangetrieben werden.
Ein Großteil der Mittel – 221,8 Millionen Euro – fließt in Projekte, die sich auf die Entwicklung vertrauensbasierter KI-Dienste, innovative Datenlösungen und die Stärkung der strategischen Eigenständigkeit der EU konzentrieren. Gefördert werden unter anderem Initiativen zur Umsetzung der „Apply AI Strategy“, Robotik, Quantentechnologien, Photonik und virtuelle Umgebungen. Über 40 Millionen Euro sind für die „Open Internet Stack Initiative“ vorgesehen, die sowohl Anwendungen für Endnutzer als auch interne Technologien fördert, um die digitale Souveränität Europas zu unterstützen.
Die zweite Ausschreibung umfasst 85,5 Millionen Euro und zielt auf die Stärkung der strategischen Autonomie in den Bereichen digitale Technologien und Rohstoffe ab. Im Mittelpunkt stehen dabei die Entwicklung von KI-Agenten der nächsten Generation, Robotik für Industrie und Dienstleistungen sowie neue Materialien mit verbesserten Sensorfunktionen.
Die Förderaufrufe stehen im Einklang mit dem Wettbewerbsfähigkeitskompass der Kommission und sollen die Führungsrolle Europas bei strategischen digitalen Technologien durch nachhaltige, menschenzentrierte Innovationen sichern. Der vierte Cluster des „Horizont Europa“-Programms, „Digitales, Industrie und Weltraum“, ist darauf ausgerichtet, die Wettbewerbsfähigkeit Europas in Schlüsselbereichen wie KI, Quantencomputern, zukünftigen digitalen Netzwerken und virtuellen Welten zu stärken.
Bewerbungen sind bis zum 15. April 2026 möglich. Antragsberechtigt sind Unternehmen, öffentliche Verwaltungen, Hochschulen und andere Einrichtungen aus EU-Mitgliedstaaten und assoziierten Ländern.
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