
Die thermofin GmbH mit Sitz in Deutschland sowie ihre Tochtergesellschaften in Polen und China sind Opfer eines gezielten Cyberangriffs geworden. Unbekannte Täter verschafften sich unbefugten Zugang zu den IT-Systemen und entwendeten dabei auch personenbezogene Daten. Nach Angaben des Unternehmens könnten durch das Datenleck Informationen veröffentlicht worden sein, deren Missbrauch ein hohes Risiko für die Rechte und Freiheiten Betroffener darstellt.
„Wir bedauern den Vorfall zutiefst und nehmen ihn sehr ernst“, teilte thermofin in einer Stellungnahme mit. Unmittelbar nach Bekanntwerden habe man die betroffenen Systeme isoliert, externe IT-Sicherheitsexperten eingeschaltet und den Vorfall der zuständigen Datenschutzaufsichtsbehörde gemeldet.
Welche Daten sind betroffen?
Ersten Erkenntnissen zufolge könnten unter anderem Namen, Adressen, Kontaktdaten und Bankverbindungen abgeflossen sein. Der genaue Umfang werde derzeit ermittelt.
Empfehlungen an Betroffene
Das Unternehmen rät dazu, besonders wachsam gegenüber verdächtigen E-Mails, Anrufen oder anderen Kontaktversuchen zu sein. Persönliche Daten sollten nur an vertrauenswürdige Stellen weitergegeben und Passwörter vorsorglich geändert werden.
Weitere Schritte
Thermofin kündigte an, die Aufklärung des Vorfalls mit Hochdruck voranzutreiben und die eigenen Sicherheitsmaßnahmen auszubauen. Neue Erkenntnisse würden zeitnah an Betroffene und die Öffentlichkeit weitergegeben.
Da die Erreichbarkeit derzeit eingeschränkt sei, hat das Unternehmen eine zentrale Kontaktstelle für Rückfragen eingerichtet.
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