
Die Orange Group ist Ziel eines Cyberangriffs geworden. Wie das Unternehmen am Montag, dem 28. Juli, mitteilte, wurde bereits am Freitag, dem 25. Juli, ein Sicherheitsvorfall in einem ihrer Informationssysteme festgestellt. Unmittelbar nach der Entdeckung leitete der Konzern gemeinsam mit der Tochtergesellschaft Orange Cyberdefense Gegenmaßnahmen ein, um den Angriff einzudämmen.
Um eine Ausweitung der Schäden zu verhindern, wurden potenziell betroffene Dienste isoliert. Diese Maßnahmen führten jedoch zu temporären Störungen bei bestimmten Verwaltungsplattformen für Geschäftskunden sowie bei einzelnen Verbraucherdiensten, insbesondere in Frankreich.
Spezialisierte Teams sind derzeit im Einsatz, um betroffene Kunden zu informieren und bei der Problemlösung zu unterstützen. Nach Angaben des Unternehmens wurden bereits Lösungen entwickelt und implementiert. Eine schrittweise Wiederherstellung der wichtigsten Dienste sei unter erhöhter Sicherheitsüberwachung bis Mittwochmorgen, dem 30. Juli, geplant.
Orange hat eine offizielle Beschwerde eingereicht und die zuständigen Behörden in die Ermittlungen einbezogen. Bisher gebe es keine Hinweise darauf, dass interne Informationen oder Kundendaten kompromittiert wurden. Das Unternehmen betont, dass es die Situation weiterhin mit größter Sorgfalt beobachte.
Aus Sicherheitsgründen werde man derzeit keine weiteren Details bekannt geben.
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