
Claude Sonnet 4 unterstützt jetzt bis zu 1 Million Tokens für Kontext auf der Anthropic API – eine 5-fache Steigerung, mit der Sie ganze Codebasen mit über 75.000 Zeilen Code oder Dutzende von Forschungsarbeiten in einer einzigen Anfrage verarbeiten können.
Die Unterstützung für langen Kontext für Sonnet 4 ist jetzt in der öffentlichen Beta-Phase auf der Anthropic API und in Amazon Bedrock verfügbar, Google Clouds Vertex AI folgt in Kürze.
Längerer Kontext, mehr Anwendungsfälle
Mit einem längeren Kontext können Entwickler mit Claude umfassendere und datenintensive Anwendungsfälle ausführen, darunter
- Groß angelegte Codeanalyse: Laden Sie ganze Codebasen einschließlich Quelldateien, Tests und Dokumentation. Claude kann die Projektarchitektur verstehen, dateiübergreifende Abhängigkeiten identifizieren und Verbesserungen vorschlagen, die das gesamte Systemdesign berücksichtigen.
- Dokumentensynthese: Verarbeiten Sie umfangreiche Dokumentensätze wie Verträge, Forschungsarbeiten oder technische Spezifikationen. Analysieren Sie Beziehungen zwischen Hunderten von Dokumenten unter Beibehaltung des vollständigen Kontexts.
- Kontextbewusste Agenten: Erstellen Sie Agenten, die den Kontext über Hunderte von Tool-Aufrufen und mehrstufige Workflows hinweg beibehalten. Fügen Sie vollständige API-Dokumentation, Tool-Definitionen und Interaktionshistorien hinzu, ohne die Kohärenz zu verlieren.
API-Preise
Um den gestiegenen Rechenanforderungen Rechnung zu tragen, werden die Preise für Prompts mit mehr als 200.000 Tokens angepasst:
In Kombination mit Prompt-Caching können Nutzer die Latenz und Kosten für Claude Sonnet 4 mit langem Kontext reduzieren. Das 1-Meter-Kontextfenster kann auch mit Batch-Verarbeitung verwendet werden, was zusätzliche Kosteneinsparungen von 50 % ermöglicht.
Kunden im Fokus: Bolt.new
Bolt.new revolutioniert die Webentwicklung durch die Integration von Claude in seine browserbasierte Entwicklungsplattform.
„Claude Sonnet 4 ist nach wie vor unser bevorzugtes Modell für Code-Generierungs-Workflows und übertrifft andere führende Modelle in der Produktion kontinuierlich. Mit dem 1-Mio.-Kontextfenster können Entwickler nun an deutlich größeren Projekten arbeiten und gleichzeitig die hohe Genauigkeit beibehalten, die wir für die reale Programmierung benötigen“, so Eric Simons, CEO und Mitbegründer von Bolt.new.
Kundenim Fokus: iGent AI
Das in London ansässige Unternehmen iGent AI treibt die Softwareentwicklung mit Maestro voran, einem KI-Partner, der Gespräche in ausführbaren Code umwandelt.
„Was einst unmöglich war, ist nun Realität: Claude Sonnet 4 mit 1 Million Token-Kontext hat die autonomen Fähigkeiten von Maestro, unserem Software-Engineering-Agenten bei iGent AI, erheblich verbessert. Dieser Sprung ermöglicht echte Engineering-Prozesse im Produktionsmaßstab – mehrtägige Sitzungen auf realen Codebasen – und schafft damit ein neues Paradigma im agentenbasierten Software-Engineering“, so Sean Ward, CEO und Mitbegründer von iGent AI.
Erste Schritte
Die Unterstützung langer Kontexte für Sonnet 4 ist jetzt in der öffentlichen Beta-Phase auf der Anthropic API für Kunden mit Tier 4 und benutzerdefinierten Ratenbeschränkungen verfügbar. Eine breitere Verfügbarkeit wird in den kommenden Wochen folgen. Langer Kontext ist auch in Amazon Bedrock verfügbar und wird in Kürze in Google Clouds Vertex AI verfügbar sein. Wir prüfen außerdem, wie wir langen Kontext in andere Claude-Produkte integrieren können.
Weitere Informationen zu Sonnet 4 und dem 1-Mio.-Kontextfenster finden Sie in unserer Dokumentation und auf der Preisseite.
Das könnte Ihnen gefallen
Fachartikel

Wenn Angreifer selbst zum Ziel werden: Wie Forscher eine Infostealer-Infrastruktur kompromittierten

Mehr Gesetze, mehr Druck: Was bei NIS2, CRA, DORA & Co. am Ende zählt

WinDbg-UI blockiert beim Kopieren: Ursachenforschung führt zu Zwischenablage-Deadlock in virtuellen Umgebungen

RISE with SAP: Wie Sicherheitsmaßnahmen den Return on Investment sichern

Jailbreaking: Die unterschätzte Sicherheitslücke moderner KI-Systeme
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus








