
Heute hat CISA zusammen mit US-amerikanischen und internationalen Partnern einen gemeinsamen Leitfaden mit dem Titel „Secure by Demand: Prioritäre Überlegungen für Eigentümer und Betreiber von Betriebstechnologie bei der Auswahl digitaler Produkte“ veröffentlicht. Als Teil der CISA-Reihe „Secure by Demand“ konzentriert sich dieser Leitfaden darauf, Kunden dabei zu helfen, Hersteller zu identifizieren, die sich für kontinuierliche Verbesserungen und eine bessere Kostenbilanz einsetzen, sowie darauf, wie Eigentümer und Betreiber von Betriebstechnologie (OT) Elemente, die auf Sicherheit ausgelegt sind, in ihren Beschaffungsprozess integrieren sollten.
Kritische Infrastrukturen und industrielle Steuerungssysteme sind Hauptziele von Cyberangriffen. Die Autoren warnen davor, dass Bedrohungsakteure bei der Kompromittierung von OT-Komponenten eher auf bestimmte OT-Produkte als auf bestimmte Organisationen abzielen. Viele OT-Produkte werden nicht nach den Grundsätzen von „Secure by Design“ entworfen und entwickelt und weisen oft leicht ausnutzbare Schwachstellen auf. Bei der Beschaffung von Produkten sollten OT-Eigentümer und -Betreiber Produkte von Herstellern auswählen, die den in diesem Leitfaden identifizierten Sicherheitselementen Priorität einräumen.
Weitere Informationen zu Fragen, die bei Beschaffungsgesprächen berücksichtigt werden sollten, finden Sie im Leitfaden „Secure by Demand“ von CISA: Wie Software-Kunden ein sicheres Technologie-Ökosystem vorantreiben können. Weitere Informationen zu den Grundsätzen und Praktiken von „Secure by Design“ finden Sie unter „Secure by Design“.
Bild/Quelle: https://depositphotos.com/de/home.html
Fachartikel

Google dokumentiert zunehmenden Missbrauch von KI-Systemen durch Cyberkriminelle

Sicherheitslücke in Claude Desktop Extensions gefährdet Tausende Nutzer

KI-Agenten: Dateisystem vs. Datenbank – Welche Speicherlösung passt zu Ihrem Projekt?

NPM-Paket „duer-js“ tarnt Infostealer mit Mehrfach-Payload-Architektur

Ivanti-Exploits: 83 Prozent der Angriffe stammen von einer einzigen IP-Adresse
Studien

Deutsche Wirtschaft unzureichend auf hybride Bedrohungen vorbereitet

Cyberkriminalität im Dark Web: Wie KI-Systeme Betrüger ausbremsen

Sicherheitsstudie 2026: Menschliche Faktoren übertreffen KI-Risiken

Studie: Unternehmen müssen ihre DNS- und IP-Management-Strukturen für das KI-Zeitalter neu denken

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland
Whitepaper

BSI setzt Auslaufdatum für klassische Verschlüsselungsverfahren

Token Exchange: Sichere Authentifizierung über Identity-Provider-Grenzen

KI-Agenten in Unternehmen: Governance-Lücken als Sicherheitsrisiko

KuppingerCole legt Forschungsagenda für IAM und Cybersecurity 2026 vor

IT-Budgets 2026 im Fokus: Wie Unternehmen 27 % Cloud-Kosten einsparen können
Hamsterrad-Rebell

KI‑basierte E‑Mail‑Angriffe: Einfach gestartet, kaum zu stoppen

NIS2: „Zum Glück gezwungen“ – mit OKR-basiertem Vorgehen zum nachhaltigen Erfolg

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?






