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Chrome-Sicherheitsupdate: Google schließt aktiv ausgenutzte Schwachstelle

11. Dezember 2025

Eiliger Patch gegen Zero-Day-Angriffe + Google hat in der Nacht zum Donnerstag ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für seinen Chrome-Browser veröffentlicht. Der Patch behebt eine Schwachstelle, die Angreifer bereits aktiv ausnutzen. Das Unternehmen bestätigt in den offiziellen Versionshinweisen die Existenz eines funktionsfähigen Exploits, hält sich jedoch mit technischen Details zurück.

Hohe Risikoeinstufung bei minimalen Informationen

Die Entwickler stufen die Gefährdung als hoch ein, verraten aber weder die betroffene Browser-Komponente noch technische Hintergründe zum Angriffsszenario. Eine CVE-Kennung liegt zum Veröffentlichungszeitpunkt noch nicht vor. Google verweist lediglich auf eine interne Issue-Nummer und begründet die Informationszurückhaltung mit dem üblichen Vorgehen: Detaillierte Angaben bleiben unter Verschluss, bis ein Großteil der Nutzer das Update eingespielt hat.

Verfügbare Versionen und Rollout-Zeitplan

Der Stable-Channel erhält für Windows und Mac die Versionsnummer 143.0.7499.109 beziehungsweise .110, Linux-Systeme werden auf 143.0.7499.109 aktualisiert. Die Verteilung erfolgt gestaffelt über die kommenden Tage und Wochen. Ein vollständiges Änderungsprotokoll stellt Google im offiziellen Log bereit.

Drei Schwachstellen insgesamt behoben

Das Update beseitigt insgesamt drei Sicherheitsprobleme. Neben der aktiv angegriffenen Lücke (Issue 466192044) korrigiert Google zwei weitere Schwachstellen mittlerer Priorität:

Die zweite Schwachstelle (CVE-2025-14372) betrifft eine Use-after-Free-Problematik im Passwort-Manager. Entdeckt wurde sie von Weipeng Jiang vom VRI-Team, Google zahlte dafür 2.000 US-Dollar Prämie.

Die dritte Lücke (CVE-2025-14373) resultiert aus einer fehlerhaften Implementierung in der Browser-Symbolleiste. Khalil Zhani meldete das Problem und erhielt ebenfalls 2.000 Dollar.

Handlungsempfehlung

Anwender sollten das Update zeitnah installieren. Chrome aktualisiert sich in der Regel automatisch, eine manuelle Überprüfung über das Browser-Menü beschleunigt den Vorgang. Weitere Informationen zum Sicherheitspatch finden sich auf der offiziellen Chrome-Sicherheitsseite.

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