
Mit vertraulichen Containern bietet Azure Red Hat OpenShift ab Version 4.15 eine neue Sicherheitsschicht für hochsensible Anwendungen. Unternehmen profitieren von hardwaregeschützten Ausführungsumgebungen, die selbst privilegierten Rollen den Zugriff verwehren.
Vertrauliche Container als Sicherheitsboost für regulierte Branchen
Azure Red Hat OpenShift erweitert sein Sicherheitsportfolio um vertrauliche Container, die in den kommenden Wochen allgemein verfügbar werden. Die Funktion richtet sich besonders an Unternehmen, die strenge Datenschutz- und Compliance-Vorgaben erfüllen müssen.
TEEs: Hardwarebasierte Isolation für Workloads
Die Technologie basiert auf Trusted Execution Environments (TEEs), die Container, Code und Daten innerhalb einer isolierten, verschlüsselten CPU-Umgebung ausführen. Damit sinkt die Angriffsfläche – selbst Cloud-Betreiber oder Administratoren erhalten keinen Einblick in laufende Prozesse.
Remote Attestation schafft Vertrauen
Bevor Workloads starten, prüft die Remote Attestation, ob die TEE unverändert und korrekt konfiguriert ist. Erst danach werden Secrets oder kritische Daten in die Umgebung geladen – ein zentraler Baustein moderner Zero-Trust-Strategien.
Datenschutz über den gesamten Lebenszyklus
Vertrauliche Container schützen Daten nicht nur im Speicher oder Netzwerk, sondern auch während der aktiven Verarbeitung. Diese ganzheitliche Verschlüsselung erhöht den Schutz sensibler Informationen erheblich.
Vorstellung auf der Microsoft Ignite 2025
Die neue Funktion wird auf der Microsoft Ignite 2025 am Red-Hat-Stand vorgestellt. Dort erfahren Besucher, wie vertrauliches Computing Datenschutz und Compliance in hybriden Umgebungen stärkt.
- Azure Red Hat OpenShift Product Page
- Interactive experience: Confidential Containers on Azure Red Hat OpenShift
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