DRACOON stellt Open-Source-Lösung zur Verfügung

Dr. Florian Scheuer, CTO von DRACOON

DRACOON bietet seine Verschlüsselungstechnik ab sofort als Open-Source-Lösung an und legt damit seine vollständige Kryptographie offen.

Nichts wird von einem Unternehmen so streng gehütet wie der Quellcode seiner Software. Mit seiner Entscheidung, die entwickelte Verschlüsselungstechnik ab sofort auch als Open-Source-Lösung zur Verfügung zu stellen, geht der Regensburger Software-Anbieter jetzt einen ganz besonderen Weg.

„Das Unternehmenskonzept von DRACOON beruht darauf, dass personenbezogene Daten einem ganz besonderen Schutz unterliegen“, erklärt Dr. Florian Scheuer, CTO von DRACOON. „Unsere Philosophie lässt sich wohl am einfachsten damit erklären, dass unser Hauptanliegen darin besteht, dass jeder – egal ob Unternehmen, Kunde oder Entwickler – von uns ein Software-Development-Kit an die Hand bekommt, mit dem wir ohne großen Aufwand eine Anbindung der eigenen Systeme an das sichere Backend von DRACOON ermöglichen. Damit kann jeder selbst über seine digitalen Assets bestimmen“, so Scheuer weiter.

Mit der verfügbaren Open-Source-Lösung unterstreicht das innovative Unternehmen einmal mehr seine Ausrichtung. „Für uns gibt es beim Thema Datensicherheit keinerlei Kompromisse“, erklärt der Entwicklungsleiter. „Durch diese Entscheidung legen wir unsere vollständige Kryptographie offen und beweisen damit, dass es keine Hintertür gibt, um von außen auf Daten, die durch DRACOON geschützt und verschlüsselt werden, zuzugreifen. Mit diesem Schritt wollen wir es Kunden und Entwicklern zudem leichter machen, mit eigenen Anwendungen oder Integrationen die Plattform DRACOON zu nutzen.“

Die Implementierung der hochsicheren und clientseitigen Verschlüsselung ist ab sofort kostenfrei als freie Software unter Apache License Version 2.0 in Form von SDKs (Software Development Kit) auf GitHub: https://github.com/dracoon  öffentlich verfügbar.

Autor: kro

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