Jeder neunte E-Mail-Nutzer 2017 bereits von Malware betroffen

Symantec hat neue Erkenntnisse zur Sicherheitslage rund um E-Mails. Im täglichen Leben und Geschäftsalltag sind E-Mails omnipräsent und nicht mehr wegzudenken. Das machen sich Cyberkriminelle zunutze. Ein perfides Beispiel dafür ist ein gefaktes Google Docs-Dokument, das Anfang des Jahres per Mail auf der ganzen Welt verbreitet wurde und E-Mail-Accounts kompromittieren konnte.

Die dem Thema E-Mail-Sicherheit gewidmete Sonderausgabe des Internet Security Threat Reports von Symantec zeigt, wie anfällig viele Nutzer für die verschiedenen Gefahren sind. Ausführliche Informationen gibt es zudem hier in einem Whitepaper.

Das sind die wichtigsten Erkenntnisse in der Übersicht: 

  • E-Mails sind der meist verbreitete Übertragungsweg für Malware-Infektionen.
  • Im ersten Halbjahr 2017 ist durchschnittlich jeder neunte E-Mail Nutzer per Mail mit Malware in Berührung gekommen.
  • Jeden Monat werden weltweit circa 8.000 Unternehmen mit der sogenannten Business E-Mail Compromise (BEC)-Methode angegriffen. Bei dieser Art des Betrugs, die auch CEO Fraud genannt wird, handelt es sich um sorgfältig zusammengestellte Spear-Phishing E-Mails, welche die Rechnungsabteilung anweisen, Transaktionen auszulösen. Betroffene Unternehmen erhalten in dem jeweiligen Monat im Schnitt fünf BEC-E-Mails.
  • Die „Spam-Quote“ betrug in der ersten Hälfte des Jahres 54 Prozent, nachdem sie in den vergangenen beiden Jahren relativ konstant geblieben war. Im Verlauf des Jahres dürfte die Quote weiter steigen.

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