Management , Studien

Deutsche Unternehmen überschätzen sich in Bezug auf DSGVO-Vorbereitungen

Deutsche Unternehmen überschätzen sich in Bezug auf DSGVO-Vorbereitungen

Citrix-Studie zeigt, an welchen Stellen IT-Verantwortliche und Datenschutzbeauftragte nachbessern müssen + Laut dem Ergebnis einer repräsentativen Umfrage, die Citrix unter 500 IT-Entscheidern in Unternehmen ab 250 Mitarbeitern hat durchführen lassen, fühlen sich deutsche Unternehmen im größeren Mittelstand und darüber hinaus auf die im Mai nächsten Jahres in Kraft tretende europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) hervorragend vorbereitet.

87 Prozent der befragten Unternehmen würden sich in Bezug auf den Umgang mit personenbezogenen Daten laut eigener Angaben schon jetzt regelkonform verhalten. Weitere Antworten lassen jedoch darauf schließen, dass die IT-Verantwortlichen noch nicht ganz am Ziel sind: 86 Prozent der Befragten geben beispielsweise an, Kundendaten auf Anfrage schnell löschen zu können – aber lediglich etwas weniger als ein Drittel (32%) hat eine „sehr gute“ Übersicht darüber, wo welche Daten überhaupt gespeichert werden. Auch in Bezug auf die technischen Voraussetzungen ist nur etwas mehr als die Hälfte bereit für das Gesetzeswerk zum Schutz von personenbezogenen Daten. Citrix unterstützt Unternehmen dabei, die Kontrolle über datengestützte Prozesse zu zentralisieren, eine Grundvoraussetzung dafür, DSGVO-Compliance einhalten und nachweisen zu können. 

 

„Je besser der Überblick über die Unternehmensanwendungen und die Prozesse zur Datenspeicherung und -verarbeitung, desto leichter können die Verantwortlichen die neuen EU-Vorgaben erfüllen“, so Dirk Pfefferle, Area Vice President Central Europe und Geschäftsführer von Citrix Systems. „Viele sind auf einem guten Weg. Mit unserer Studie wollen wir Schwachstellen aufzeigen, die aus unserer Sicht bis Mai 2018 noch geschlossen werden sollten. Als Spezialist für sicheres, modernes Arbeiten, unterstützen wir unsere Kunden bei diesem Thema.“ 

 

IT-Entscheider geben sich selbstbewusst

Genau 90 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre Unternehmen persönliche Daten speichern. Mehr als 80 Prozent der Befragten erfassen mehr als 100 Datensätze pro Tag, meist für Marketing-Zwecke und speichern diese auch für mindestens sechs Monate. Bei der Mehrzahl der befragten Unternehmen (51%) sind zehn oder mehr Systeme und Anwendungen an der Speicherung, Verarbeitung oder Nutzung der personenbezogenen Daten beteiligt. Was die aktuelle Konformität mit der neuen EU-Richtlinie betrifft, geben sich die IT-Entscheider selbstbewusst: 87 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass ihr Umgang mit personenbezogenen Daten schon heute den neuen Vorgaben entspricht. Mehr als 70 Prozent der Befragten bestätigen, dass vor allem die Zugriffskontrolle bereits regelkonform ist. Je ein Drittel gibt an, im Hinblick auf die Richtlinie unter „besten IT-Bedingungen zu arbeiten“ (36%) oder hält Infrastruktur und Datenschutz für „gut“ (39%). 

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