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Data Breach Investigations Report 2017: Cyberspionage und Ransomware-Angriffe auf dem Vormarsch

Data Breach Investigations Report 2017: Cyberspionage und Ransomware-Angriffe auf dem Vormarsch

Cyberspionage trifft vor allem die verarbeitende Industrie, die öffentliche Hand sowie den Bildungssektor in 21 Prozent der analysierten Fälle + Ransomware-Angriffe werden immer populärer: aktuell die fünfthäufigste Malware-Variante + Zehnte Ausgabe des DBIR umfasst Daten von 65 Partnern, 42.068 Vorfällen und 1.935 Datenverletzungen aus 84 Ländern

Cyberspionage ist in den Bereichen verarbeitende Industrie, öffentliche Hand und Bildung aktuell die verbreitetste Angriffsform. Zu diesem Ergebnis kommt der Data Breach Investigations Report (DBIR) 2017 von Verizon. Dies ist zum großen Teil auf verbreitete kommerzielle Forschung, Prototypenentwicklung und vertrauliche persönliche Daten zurückzuführen, die bei Cyberkriminellen besonders hoch im Kurs stehen. Nahezu 2.000 Datenverletzungen wurden im Rahmen des diesjährigen Berichts analysiert, über 300 davon standen im Zusammenhang mit Spionage, die in vielen Fällen als Phishing-E-Mail ihren Anfang nahm.

 

Weiter haben organisierte kriminelle Gruppierungen den Einsatz von Ransomware ausgeweitet, um Geld von Opfern zu erpressen: Im aktuellen Bericht ist von einer 50-prozentigen Zunahme gegenüber dem Vorjahr die Rede. Trotz dieser Entwicklung und entsprechender Medienberichte verlassen sich viele Firmen und Behörden weiter auf veraltete Sicherheitslösungen und investieren nicht in vorbeugende Maßnahmen. Im Grunde wird eher einer Lösegeldforderung nachgegeben als in Sicherheits-Dienstleistungen zu investieren, mit denen man die Gefahr von Cyberattacken mindert. 

 

"Die Erkenntnisse aus dem DBIR verbessern die Sicht auf den Bereich Cybersicherheit", so George Fischer, President, Verizon Enterprise Solutions. "Unsere Daten geben Firmen und Behörden die nötigen Informationen an die Hand, um Cyberattacken zuvorzukommen und Cyberrisiken effizienter abzumildern. Durch Analyse der Daten unseres eigenen Sicherheitsteams sowie die anderer führender Sicherheitsexperten von überall aus der Welt, sind wir in der Lage, wertvolle Informationen zur Verfügung zu stellen, mit deren Hilfe sich das Risikoprofil einer Organisation positiv beeinflussen lässt."

 

Der diesjährige DBIR - die Reportreihe feiert ihr zehnjähriges Bestehen - verbindet tagesaktuelle Analysen der größten Problempotentiale im Bereich Cybersicherheit mit branchenspezifischen Erkenntnissen und bringt damit das Thema Sicherheit auf die Tagesordnung eines jeden Unternehmens. Hier die wichtigsten Ergebnisse:

 

Malware ist "big business". Bei einundfünfzig (51) Prozent der untersuchten Datenverletzungen war Malware im Spiel. Ransomware-Angriffe sind die fünfthäufigste Malware-Variante. Die Verwendung von Ransomware, um Geld mit Hilfe von Technologie zu erpressen, erlebte gegenüber dem Vorjahr eine 50-prozentige Zunahme. Im DBIR 2014 rangierte diese Art von Malware noch auf Platz 22. 

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Autor: pat

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