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Sichere Systeme – Security beim Hardwaredesign

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Was ist bei der Hardware-Entwicklung zu beachten?

Die Hardware-Entwicklung ist generell in drei Ebenen zu kategorisieren. Das Gehäuse, das Platinen-Layout und die Firmware. Die Absicherung eines Systems sollte auch in dieser Reihenfolge erfolgen.

Das Design eines sicheren Produktgehäuses ist entscheidend dabei, ob und wie ein Angreifer Zugriff auf die internen Schaltkreise eines Gerätes erlangt. Ist das Öffnen eines Gehäuses nicht erkennbar, stellt ein Reverse Engineering eine einfache Methode zur Informationsgewinnung und einer möglichen Manipulation dar. Gerade bei Embedded-Geräten sollte ein Produktgehäuse entwickelt werden, welches nur mit Service-Werkzeugen zu öffnen ist, so dass jegliche Manipulation am Gehäuse direkt erkannt werden kann. Dies stellt auch keinen ausreichenden Schutz sondern nur eine Hürde dar, da Service-Werkzeuge beschafft und imitiert werden kann.

Kritische Punkte bei jedem Produktgehäuse sind grundsätzlich alle Arten von Schnittstellen. Hier sollte unbedingt das Minimalprinzip angewandt werden. Nicht benötigte Programmier- oder Diagnose-Schnittstellen, wie die oft eingesetzte JTAG IEEE 1149.1 Schnittstelle, sollten auf keinen Fall von außen zugänglich sein. Ebenso sollten auch JTAG-Schnittstellen auf der Leiterplatine in der Serienproduktion vermieden werden.
 

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Autor: Gregor Domhan

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