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Umfangreiche Datensicherheit durch das Vier-Augen-Prinzip

Umfangreiche Datensicherheit durch das Vier-Augen-Prinzip

Autor: Veli Kirim, Pre-Sales Manager DACH bei Hikvision

In Zeiten von unbegrenzt hohen Datenmengen und steigenden Sicherheitsrisiken sind Unternehmen auf leistungsstarke Lösungen angewiesen, die eine entsprechende Datensicherheit gewährleisten. Vor allem der Schutz vor unbefugten Zugriffen auf sensible Daten oder auch auf Videoaufnahmen spielt dabei eine große Rolle.

Was es unter anderem für eine rechtskonforme Sicherung des Videoüberwachungsmaterials zu beachten gilt, zeigen die folgenden Aspekte:

Personen dürfen nicht zu erkennen sein

Um die Privatsphäre der Personen zu schützen, die durch die Videoinstallationen aufgenommen werden, gehören ihre Gesichter unkenntlich gemacht. Die Aktivitäten der Betroffenen sind dabei zwar für das Unternehmen noch ersichtlich, jedoch ermöglicht eine Verschleierung der Gesichter, dass man die Persönlichkeitsrechte der betroffenen Personen nicht verletzt. Im Falle eines kriminellen Vorfalls können Unternehmen diese Verschleierung wieder aufheben – sofern es der Betriebsrat genehmigt.

Das Datenmaterial muss verschlüsselt sein

Damit das Videomaterial vor dem Zugriff Dritter wirksam geschützt ist, sollte es bereits vor der Übertragung von der Kamera zum Rekorder Ende-zu-Ende verschlüsselt sein. Das erfolgt beispielsweise über AES: AES (Advanced Encryption Standard) steht für einen Algorithmus, der relevante Daten in Blöcken und symmetrisch ver- und entschlüsselt: Derselbe Schlüssel kommt sowohl zur Verschlüsselung als auch zur Entschlüsselung von Daten zum Einsatz. Die verantwortlichen Personen – Absender und auch Empfänger – müssen denselben geheimen Schlüssel kennen, um die zu verschlüsselnden Daten schützen bzw. wieder auf sie zugreifen zu können.

Datensicherheit sollte durch das „Vier-Augen-Prinzip“ gewährleistet sein

Vor allem die Aufbewahrung von Videoaufnahmen bedarf besonderer Vorkehrungen. Hier kommt das Vier-Augen-Prinzip zum Einsatz. Dabei gibt es zwei individuelle Passwörter, die man benötigt, um Daten einsehen zu können. Ein Unternehmen vergibt dabei an zwei verantwortliche Personen oder auch Personengruppen verschiedene Benutzerrollen mit unterschiedlichen Rechten. Dadurch wird es einer einzigen Person unmöglich, Daten einzusehen oder gar zu missbrauchen. Hikvision bietet zum Beispiel ein Privatsphärenmodul an, das die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips erlaubt, und das für IP- und HDTVI-Lösungen gleichermaßen. Das Videomaterial ist dann nie nur durch eine einzelne Person abrufbar. Unternehmen meistern durch das Vier-Augen-Prinzip und den Einsatz von Lösungen, mit denen man es anwenden kann, problemlos  den Balance-Akt zwischen Videoüberwachung zu Sicherheitszwecken und gleichzeitig erforderlicher Datenschutzkonformität.

Unternehmen, die sich durch Videoinstallationen vor unbefugtem Betreten bzw. nicht-autorisierten Zugriffen schützen möchten, müssen dabei eine Lösung einsetzen, die alle oben genannten datenschutzrechtlichen Aspekte verbindet – also die Privatsphäre der Personen durch Gesichtsverschleierung respektiert, Datenströme durch eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sichert und den Zugang zu dem Datenmaterial durch das Vier-Augen-Prinzip für eine einzige Person unmöglich macht. Nur so garantieren Unternehmen ihren Mitarbeitern – und auch als Absicherung für sich selbst – eine unbedenkliche und datenschutzkonforme Videoüberwachung.

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Foto: Quelle Hikvision