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Identity- und Access-Management, Studien

Cloud-basierte Lösungen bauen Marktpotenzial für Datenschutz im Zahlungsverkehr aus

Cloud-basierte Lösungen bauen Marktpotenzial für Datenschutz im Zahlungsverkehr aus

Zunehmende Nutzung mobiler Datendienste in Europa treibt Nachfrage nach sichereren und bequemeren Sicherheitsmaßnahmen im Zahlungsverkehr an. Da Europa vor allem beim Zahlungsverkehr der Art "Karte nicht präsent" (so genannte CNP-„card-not-present“-Zahlungen) weiterhin mit vielen Betrugsfällen zu kämpfen hat, verschärft sich insbesondere bei vertraulichen Behördenabwicklungen, den Finanzdienstleistungen und dem Gesundheitswesen die Nachfrage nach sicheren und stabilen Identity Access Management (IAM)-Lösungen.

Auch die rasant ansteigende Zunahme von mobilen Datendiensten unterstreicht die Notwendigkeit, mobile Geräte umfassend zu sichern. Der Anstieg der Transaktionen und das Volumen der ausgetauschten Daten beeinflusst jedoch die Anzahl der erforderlichen Sicherheitsprozesse, um den Datenschutz im Zahlungsverkehr zu gewährleisten, sowie die Gesamtzeit, um die Sicherheitsmaßnahmen durchzuführen. Daher sucht der Markt nach Lösungen, die das Authentifizierungs- und Identitätsmanagement in die Cloud auslagern, um Kosten zu optimieren und ein weltweit einheitliches Sicherheitsniveau für die Nutzer zu schaffen.

Laut einer aktuellen Studie von Frost & Sullivan wird der staatliche und private Finanzdienstleistungsmarkt für IAM-Lösungen im Zeitraum von 2012 bis 2018 bei einer durchschnittlichen Jahreswachstumsrate von jeweils 29,7 und 31,2 Prozent anwachsen.

Die meisten sicherheitsbewussten Unternehmen nutzen heute das Multi-Faktor-Authentifizierungsmodell. Vor dem Hintergrund der Kosteneffizienz sind jedoch Software-basierte IAM-Lösungen von grösserer Bedeutung.

"Effektive IAM-Lösungen ermöglichen es Unternehmen, Nutzer zu identifizieren und Profile zu erstellen. So ist leichter festzustellen, ob man ihnen Zugang zu sensiblen Daten gewähren sollte, und zudem wird die Zugriffsverwaltung vereinfacht. Bei der Single-Sign-On-(SSO)-Technologie müssen Nutzer nur einmal identifiziert werden", sagt Frost & Sullivan Information & Communication Technologies Global Programme Director, Herr Jean-Noël Georges. "Neue Teilnehmer und Nischenanbieter im Markt für Datenschutz im Zahlungsverkehr könnten tatsächlich erheblich profitieren, wenn sie flexible, kostengünstige, Cloud-basierte Sicherheitslösungen anbieten."

Leider haben die Unmenge an Datenschutzverletzungen, die im Jahr 2013 weltweit vorgekommen sind, die Endnutzer in ganz Europa skeptisch gegenüber Sicherheitsmethoden im Zahlungsverkehr werden lassen. Der schwerste Verstoß ist die unbefugte Speicherung von privaten E-Mails und Telefonanrufen von US-Bürgern durch die National Security Agency und die großen Social-Media-Unternehmen.

"Um die Konsistenz und Integrität der gespeicherten Informationen zu erhalten, sollten Sicherheitsprozesse und -praktiken mit den Unternehmensrichtlinien abgestimmt werden", bemerkt Herr Georges. "Es ist zudem wichtig, dass sich die Anbieter an die lokalen und nationalen Vorgaben halten, um den Datenschutz im Zahlungsverkehr in ganz Europa zu gewährleisten."

Für weitere Informationen zu Frost & Sullivans aktueller Studie Payment Privacy Protection - Global Security Implications (MA08), wenden Sie sich bitte an Katja Feick, Corporate Communications, mit Ihren vollständigen Kontaktdetails.

Die Studie Payment Privacy Protection - Global Security Implications (MA08) ist Bestandteil des Growth Partnership Service Programms Digital Identification, das außerdem Analysen zu den folgenden Bereichen umfasst: The Future of mPayments in Europe and Battle of the Platforms in European Smart Energy. Sämtliche Studien im Subskriptionsservice basieren auf ausführlichen Interviews mit Marktteilnehmern und bieten detaillierte Informationen über Marktchancen und Branchentrends.