
Ob an der Parkuhr oder Einkaufen im Netz: Immer häufiger werden Konsumenten Opfer von QR-Code-Betrug. Wer per App bezahlt und dabei auf einen gefälschten Code hereinfällt, gerät schnell in eine gefährliche Lage – denn in solchen Momenten zählt jede Minute. Doch wie eine aktuelle Untersuchung des Konsumentenschutzes zeigt, sind viele Banken im Ernstfall nicht jederzeit erreichbar.
Das Bezahlen mit Twint oder E-Banking-Apps ist bequem – bis etwas schiefläuft. Wer einen manipulierten QR-Code scannt, muss schnell reagieren. Doch gerade dann fehlt oft die nötige Unterstützung: Viele Banken bieten ausserhalb der Geschäftszeiten keine Notfallhilfe an. Angreifende haben so leichtes Spiel, um in kurzer Zeit hohe Geldbeträge zu erbeuten.
Erreichbarkeit oft mangelhaft
Der Konsumentenschutz hat die Webseiten von zehn grossen Banken (ohne Privatbanken) daraufhin überprüft, wie schnell Kunden bei Twint- oder E-Banking-Betrug Hilfe erhalten. Das Resultat ist alarmierend: Nur drei Institute sind bei unautorisierten E-Banking-Transaktionen rund um die Uhr telefonisch erreichbar. Bei Twint-Betrugsfällen bieten immerhin fünf Banken einen 24-Stunden-Notfalldienst an.
Die Notfallnummern sind auf vielen Bank-Webseiten schlecht auffindbar – eine zusätzliche Belastung für Betroffene, die ohnehin unter Schock stehen. In dringenden Fällen ist das nicht zumutbar.
Wer Opfer eines Online-Betrugs wird, kann nicht in jedem Fall auf schnelle Hilfe zählen. Die Banken stehen hier in der Verantwortung, ihre Erreichbarkeit zu verbessern – und damit die Sicherheit ihrer Kundschaft zu erhöhen.
Ergänzungen aufgrund von fristgerechten Rückmeldungen der Banken:
1) 24/7 Self-Service Voicebot (auf Webseite nicht ersichtlich)
2) Ab spätestens Ende August 2025 für Twint-Kund:innen 24/7 erreichbar
3) 24/7 erreichbar (auf Webseite nicht ersichtlich)
4) Notfallnummer nicht 24/7 erreichbar. Anleitung in den FAQs zur selbständigen Sperrung des E-Banking-Kontos
Veralteter Kundendienst: Hilfe oft erst am nächsten Werktag
Im Betrugsfall zählt jede Minute – doch viele Bankkundendienste sind nicht auf das heutige Zahlungsverhalten ausgerichtet. Sie stehen oft nur während der regulären Bürozeiten zur Verfügung. Diese Lücken nutzen Betrüger:innen gezielt aus, um in kurzer Zeit Konten leerzuräumen. Für Betroffene bedeutet das: Unterstützung gibt es frühestens am nächsten Arbeitstag.
Forderung nach zeitgemässem Notfallservice
Sara Stalder, Geschäftsleiterin des Konsumentenschutzes, appelliert an die Banken: «Die Banken müssen endlich einen zeitgemässen Notfallservice anbieten, damit sich die Kundschaft bei Betrugsfällen jederzeit an sie wenden kann. Es ist entscheidend, dass die Banken schnell handeln, um finanzielle Schäden zu verhindern.»
Fachartikel

AWS Security Hub: Echtzeit-Risikoanalyse und automatisierte Bedrohungskorrelation jetzt verfügbar

Sicherheitslücke: OpenAI Codex CLI führt versteckte Befehle aus Repository-Dateien aus

Rekord-Botnet Aisuru: DDoS-Angriffe erreichen 29,7 Terabit pro Sekunde

Wann Cyberoperationen die Grenze überschreiten: 7 kritische Warnsignale für unverantwortliches Verhalten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Studien
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum

Gartner-Umfrage: Mehrheit der nicht geschäftsführenden Direktoren zweifelt am wirtschaftlichen Wert von Cybersicherheit

49 Prozent der IT-Verantwortlichen in Sicherheitsirrtum

Deutschland im Glasfaserausbau international abgehängt

NIS2 kommt – Proliance-Studie zeigt die Lage im Mittelstand
Whitepaper

BSI definiert neue Sicherheitsstandards für Webmail-Dienste

CISA gibt Handlungsempfehlungen gegen Bulletproof-Hosting heraus: So schützen sich ISPs vor Cyberkriminellen

Digitale Transformation erhöht das Cyberrisiko im Finanzsektor

Industrial AI: KI als Treiber der Wettbewerbsfähigkeit

Vorbereitung auf künftige Cyberbedrohungen: Google veröffentlicht „Cybersecurity Forecast 2026“
Hamsterrad-Rebell

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus

Sicherer Remote-Zugriff (SRA) für Operational Technology (OT) und industrielle Steuerungs- und Produktionssysteme (ICS)

Identity und Access Management (IAM) im Zeitalter der KI-Agenten: Sichere Integration von KI in Unternehmenssysteme

Infoblox zeigt praxisnahe IT-Security-Strategien auf it-sa 2025 und exklusivem Führungskräfte-Event in Frankfurt








