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Umfrage: Mehr als 60 % der Autobesitzer würden sich in einem vollautonomen Fahrzeug nicht sicher fühlen

Die Automobilindustrie hat ein Problem mit der Einstellung ihrer Kunden zum Auto der Zukunft

Mehr als 60 % der Autofahrer würden sich nicht sicher fühlen, wenn sie in einem vollständig autonomen Fahrzeug fahren. Dies unterstreicht die Herausforderungen, denen die Automobilindustrie in puncto Auto der nächsten Generation gegenübersteht. Diese und andere Erkenntnisse ermittelte GuardKnox in einer jüngst veröffentlichten Umfrage unter US-Autonutzern.  Das Unternehmen ist führender Cybertech-Anbieter von Hard- und Softwarelösungen für die Automobilindustrie und arbeitet an absolut sicheren Fahrzeugen.

Laut der von GuardKnox durchgeführten Umfrage unter mehr als 1.000 Fahrzeugbesitzern in den Vereinigten Staaten haben US-Autofahrer Einwände gegen die nächste Generation autonomer Fahrzeuge. Ihre Bedenken zielen auf Fahrsicherheit, Datenschutz und Cybersicherheit.

Die Umfrage ergab, dass 62,2 % der Fahrer sich nicht sicher fühlen, wenn sie in einem vollständig autonomen Fahrzeug mitfahren würden. 47 % sind besorgt, dass ihr Fahrzeug gehackt werden könnte, und 82 % der Fahrer sind nicht bereit, ihre persönliche Privatsphäre für ein intensiveres Erlebnis im Fahrzeug aufzugeben.

Insgesamt zweifeln die Autofahrer an einer autonomen Fahrzeugzukunft:  

  • Mögliche Fehleinschätzung der Industrie: 26 % der Befragten sind skeptisch, dass autonome Fahrzeuge jemals Realität werden
  • Time to Market: 64% der Autofahrer glauben, dass es noch mindestens fünf Jahre dauern wird, bis autonome Fahrzeuge Realität werden.
  • Bedenken der Jugend: 62 % der Befragten der Generation Z würden sich in einem vollständig autonomen Fahrzeug nicht sicher fühlen, verglichen mit 51 % der Millennials.

Der Zugang zu Daten ist von größter Bedeutung

Meine Daten! Autofahrer fordern das Recht auf ihre Daten. 82 % der Befragten gaben an, dass der Autobesitzer Zugang zu den Fahrzeugnutzungsdaten haben sollte, und stellen damit die bislang von den Autoherstellern für sich reklamierten Eigentumsrechte an diesen Daten in Frage. 61% der Befragten gingen noch weiter und sagten, dass nur der Autobesitzer Zugang zu den Nutzungsdaten haben sollte.

Cybersecurity und Datenschutz sind dringende Themen

Fast 40 % der Befragten waren besorgt, dass sich Hacker Zugang zu ihren persönlichen Daten verschaffen könnten. 53 % der Befragten befürchten, dass Angreifer die Kontrolle über ihr Fahrzeug übernehmen könnten, wenn sie gehackt werden.

Jüngere Teilnehmer der Umfrage gehen allerdings sorgloser mit solchen Möglichkeiten um. Fast ein Viertel der Gen Z-Befragten (23 %) war sich nicht einmal bewusst, dass ein Auto gehackt werden kann.

„Mit Aufkommen neuer Technologien und Möglichkeiten durchläuft die Automobilindustrie einen Paradigmenwechsel, bei dem die Autobesitzer vom ‘Fahrer’ zum ‘Abonnenten’ werden. Die Fahrer erwarten ein verbessertes, innovatives, Erlebnis im Auto, haben aber immer noch Bedenken hinsichtlich der Konnektivität und dem Grad der Autonomie“, sagt Moshe Shlisel, CEO & Mitbegründer von GuardKnox. „Jetzt ist es an der Zeit, dass die Automobilhersteller die Bedenken der Verbraucher berücksichtigen und proaktive, sicherheitsorientierte Produkte einsetzen, die einen Schutz garantieren und dennoch ein anpassbares Erlebnis im Fahrzeug bieten, das sofort aktualisiert werden kann, während die Sicherheit der ausführenden Steuereinheit (ECU) gewährleistet bleibt. Die Automobilhersteller haben die Möglichkeit, eine neue Ära innovativer Fahrzeuge für Autofahrer voranzutreiben, aber sie müssen handeln.“

Die Umfrage wurde im Frühjahr 2021 mit Google Consumer Surveys durchgeführt und basiert auf einer repräsentativen Stichprobe von mehr als 1000 Befragten aus den USA im Alter von 18-65 Jahren.