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Kingston-Studie: Unverschlüsselte USB-Sticks sind unterschätztes Sicherheitsrisiko für Unternehmensdaten

Kingston-Studie: Unverschlüsselte USB-Sticks sind unterschätztes Sicherheitsrisiko für Unternehmensdaten

Mitarbeiter speichern sensible Daten auf unzureichend gesicherten USB-Flashspeichern + Auch IT-Entscheider haben nur geringes Bewusstsein für Sicherheitsrisiko, das ungesicherte USB-Sticks darstellen

Mehr als die Hälfte (56%) der Unternehmen sichern Daten auf USB-Flashspeichern nur unzureichend. Viele dieser mobilen Geräte gehen verloren, und mit ihnen oftmals sensible Unternehmensdaten. Fast jeder Mitarbeiter nutzt USB-Sticks, doch es ist nur ein geringes Bewusstsein vorhanden, dass die ungesicherten Speicher ein Sicherheitsrisiko darstellen können. Dies ist das Ergebnis einer Studie von Kingston zur Verwendung und Sicherheit von USB-Sticks in Unternehmen.  

 

Um zu untersuchen, wie es um die Sicherheit von Daten auf USB-Sticks bestellt ist, hat Kingston Mitarbeiter in Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen befragt*. Auch in Zeiten der Cloud und zahlreicher mobiler Endgeräte ist der USB-Stick immer noch ein treuer Begleiter im Berufsleben - auf Geschäftsreise, wenn Mitarbeiter nicht sicher sind, ob sie Zugriff auf die Daten in der Cloud haben, oder bei einer Präsentation für den unkomplizierten Abruf auf verschiedenen Endgeräten. Fast alle Befragten (95%) haben mindestens einen USB-Sticks beruflich im Einsatz. Und ein Drittel der Befragten (33,1%) nutzt sogar mehr als 5 USB-Sticks.

 

Privat wie beruflich im Einsatz

Die Studie von Kingston zeigt, dass „Bring Your Own Device“ auch für USB-Sticks üblich ist: Die Mehrheit der Mitarbeiter nimmt keine klare Trennung zwischen privaten und beruflichen Geräten vor. 58 Prozent der Befragten nutzen ihre privaten USB-Sticks auch für berufliche Zwecke und umgekehrt. Unter Umständen stellt jedoch die Sorglosigkeit, mit der die Mitarbeiter USB-Sticks einsetzen, ein Problem für die Datensicherheit dar. Denn die gespeicherten Daten auf den Geräten sind für die Unternehmen oftmals von zentraler Bedeutung: Drei von fünf Mitarbeiter (59,4%) sichern berufliche Daten auf USB-Sticks. Ein Viertel der Befragten (25,6%) gab an, dass in ihrem Unternehmen auch vertrauliche oder schützenswerte Daten auf USB-Sticks gespeichert werden.  

 

Unterschätztes Sicherheitsrisiko

Wenn es um USB-Sticks geht, scheint vielen Entscheidern und Mitarbeitern nicht bewusst zu sein, welcher Gefahr ihre Daten ausgesetzt sind. Fast drei Viertel der befragten Mitarbeiter (72,7%) gaben an, dass in ihrem Unternehmen schon einmal USB-Sticks nicht mehr auffindbar waren. Was mit diesen Geräten geschehen ist, ist oftmals nicht klar: Fast drei Fünftel der Mitarbeiter (57%) wissen nicht, was mit den verschwundenen USB-Sticks passiert ist. Zwei Fünftel (39%) erinnern sich noch, dass sie einen USB-Stick verloren haben. Einen Vorsatz vermuten hingegen nur die wenigsten: Nicht einmal 4 Prozent nannten Diebstahl als Grund für das Verschwinden der USB-Sticks. Stattdessen gefährdet vor allem menschliches Versagen die Sicherheit persönlicher und beruflicher Daten. Mitarbeiter, die Sticks aus dem Büro mitnehmen, erhöhen das Risiko für Datenverlust.  

„Die Ergebnisse unserer Umfrage machen deutlich, dass in vielen Unternehmen nur ein geringes Bewusstsein für den sorgsamen Umgang mit USB-Flashspeichern vorhanden ist. Unternehmen müssen Sicherheitsrichtlinien für die ordnungsgemäße Verwendung mobiler Speicher implementieren, bevor es zu einem Datenleck kommen kann“, erklärt Christian Marhöfer, Regional Director DACH bei Kingston. „Neben dem Einsatz entsprechender Technologie ist auch entscheidend, Mitarbeiter dafür zu sensibilisieren, USB-Sticks mit der angemessenen Sorgfalt zu verwenden.“

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