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65 Prozent der Organisationen können IoT-Geräte in ihren Netzwerken nicht ausreichend erkennen und verwalten

65 Prozent der Organisationen können IoT-Geräte in ihren Netzwerken nicht ausreichend erkennen und verwalten

Klassische Sicherheitslösungen sind nicht in der Lage, die wachsende Vielfalt an Geräten im Internet der Dinge (IoT) richtig abzusichern – daher müssen Unternehmen ihre Strategien für IoT-Sicherheit überdenken + ForeScout Technologies veröffentlicht die Ergebnisse seiner neuen Studie „European Perceptions, Preparedness and Strategies for IoT Security“. Die Mehrzahl der befragten Teilnehmer sieht durch IoT bessere Chancen für Unternehmen, zeitgleich gestehen aber viele Befragten ein, dass sie nicht genau wissen, wie sie dies Geräte richtig absichern können.

„Der enorme Zuwachs an IoT-Geräten schafft für Unternehmen sowohl Chancen als auch Risiken“, erklärt Jan Hof, International Marketing Director, ForeScout Technologies. „Viele Organisationen erkennen im Internet der Dinge eine Möglichkeit zur Optimierung und Vereinfachung von Geschäftsprozessen, doch gehen damit auch Sicherheitsprobleme einher, die  gelöst werden müssen – insbesondere dadurch, dass solche Geräte sichtbar und transparent gemacht werden, sobald sie sich mit dem Netzwerk verbinden. Denn was man nicht sieht, kann man auch nicht schützen.“

Die Untersuchung wurde von ForeScout in Auftrag gegeben und von dem externen, unabhängigen Marktforschungsinstitut Quocirca durchgeführt. 201 führende IT-Entscheider in Großbritannien und den DACH-Ländern Deutschland, Österreich und Schweiz wurden gebeten, ihre Meinung zu den Sicherheitsmaßnahmen für das Internet der Dinge (IoT) in ihrem Unternehmen abzugeben.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie:  

Die Angriffsfläche wird immer größer und vielgestaltiger: Unternehmen von durchschnittlicher Größe gehen davon aus, dass sie im Lauf der nächsten 18 Monate 7.000 IoT-Geräte integrieren müssen. Und selbst kleinere Firmen rechnen mit Zahlen, die in die Hunderte oder Tausende gehen – das sind weit mehr Endpunkte, als im Bereich der herkömmlichen Benutzer-Endgeräte üblicherweise abgesichert werden müssen.

Der Gesundheitssektor ist auf das Internet der Dinge zu wenig vorbereitet: Ein Drittel der Befragten gab an, dass das IoT bereits große Auswirkungen auf ihr Unternehmen hat, und ein weiteres Drittel erwartet, dass dies bald der Fall sein wird. IT und Telekommunikation sind die Sektoren, die für das IoT am besten gerüstet sind. Das Gesundheitswesen, das vom Internet der Dinge erheblich profitieren kann, hinkt vergleichsweise hinterher.

Unsicherheit im Hinblick auf die Identifizierung und Überwachung der Geräte: 65 Prozent der Befragten sind sich nur „ziemlich“, „wenig“ oder „gar nicht“ sicher, dass sie alle IoT-Geräte in ihrem Netzwerk identifizieren und überwachen können. Verstärkt wird diese Unsicherheit durch die Tatsache, dass viele IoT-Geräte Open-Source-Betriebssysteme haben, die von den Geräteherstellern angepasst werden, wodurch zahlreiche Varianten entstehen.

Agentenfrei ist der einzige Weg: Die Fähigkeit, IoT-Geräte ohne Einsatz von Agenten zu erkennen und zu klassifizieren (die meist nur gängige Betriebssysteme wie Windows, Android, iOS und OS X unterstützen), wurde von 64 Prozent der Befragten als „außerordentlich wichtig“ oder „ziemlich wichtig“ eingeschätzt. Im Gesundheitssektor – wo sehr viele ungewöhnliche Geräte existieren, wie etwa CT-Scanner, Insulinpumpen und Pulsmessgeräte – waren sogar 73 Prozent dieser Ansicht.

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