Rapid7 Threat Report analysiert die Cybersicherheitslage im ersten Quartal des Jahres

Cyberrisiken werden immer komplexer, von der sich ändernden DDoS-Bedrohungslandschaft mit einer neuen Memcached-Angriffsmethode [1] bis hin zu sich häufenden Malware-Vorfällen im Zusammenhang mit Kryptowährung.

Rapid7 hat heute eine detaillierte Analyse der wichtigsten IT-Bedrohungen, Trends und Verhaltensmuster veröffentlicht, die die Sicherheitsforscher im ersten Quartal des Jahres 2018 beobachtet haben. Der neueste Rapid7 Threat Report wagt zudem Prognosen dazu, was wir im weiteren Verlauf des zweiten Quartals erwarten können.

Einige Erkenntnisse aus dem aktuellen Bericht:

· 35 Prozent der Vorfälle in Großunternehmen enstanden aus gefährlichem Benutzerverhalten, etwa dem Besuch schädlicher Websites oder der Installation und Ausführung fragwürdiger Softwareprogramme.

· Verdächtige Anmeldeversuche machten in großen Organisationen etwa 75 Prozent der maßgeblichen Sicherheitsvorfälle aus.

· Die gängigsten Phishing-Kampagnen des Quartals maskierten sich als DocuSign, Office365 und DropBox mit zusätzlichen Versuchen als Amazon Prime und Apple.

· WannaCry ist nach wie vor ein Problem. Ein Jahr nach seinem erstmaligen Auftreten liegt WannaCry bei den am weitesten verbreiteten Bedrohungsereignissen im ersten Quartal auf Platz 6.

Vor dem Hintergrund neuer Cybersicherheits-Herausforderungen empfiehlt Rapid7 Unternehmen, das normale Nutzerverhalten in ihrer Organisation besser zu verfolgen, so dass verdächtige Aktivitäten schneller aufgedeckt werden können. Der Report gibt zudem weitere konkrete Tips zum Sichern des Unternehmensnetzwerks.

Zum Report:

oder direkt

[1] GitHub Survived the Biggest DDoS Attack Ever Recorded 

Autor: kro

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