•  

Studie: 32 % der Gesundheitsorganisationen speichern all ihre sensiblen Daten in der Cloud, verfügen jedoch nicht über die Ressourcen, sie zu schützen

Steve Dickson, CEO von Netwrix

Aus der Studie geht hervor, dass trotz der Budgetkürzungen für Datensicherheit in den nächsten 5 Jahren noch mehr Gesundheitsdaten in die Cloud gestellt werden.

Netwrix, ein Anbieter von Software für Informationssicherung und Governance, veröffentlicht heute eine auf den Erkenntnissen seines globalen 2019 Netwrix Cloud Data Security Report für die Gesundheitsbranche basierende Infografik. Diese liefert eine Branchensicht auf die Daten, die Gesundheitsunternehmen in der Cloud speichern, auf den Sicherheitsstatus ihrer Clouddaten sowie auf ihre Pläne zur Nutzung der Cloud-Technologie.

Der 2019 Netwrix Cloud Data Security Report zeigt, dass 32 % der Gesundheitsorganisationen eine Vielzahl von sensiblen Daten in der Cloud speichern, darunter auch Gesundheitsdaten und personenbezogene Daten (PII) von Kunden und Mitarbeitern. Darüber hinaus ist die Anzahl derer, die bereit sind, einen Cloud-First-Ansatz zu übernehmen, seit 2018 um 31 % gestiegen, und die Anzahl derer, die erwägen, zu 100 % auf die Cloud umzusteigen, hat um 12 % zugenommen. Leider haben ihre IT-Teams womöglich nicht genügend Ressourcen, um diese sensiblen Daten in der Cloud richtig zu schützen, denn bei 85 % wurde das Budget für die Cloud-Sicherheit 2019 nicht erhöht.

Weitere Ergebnisse der Studie, die auch in der Infografik dargestellt sind:

  •  26 % der Gesundheitsorganisationen haben in den letzten 12 Monaten mindestens einen Sicherheitsvorfall in der Cloud erlebt. Diese Organisationen haben zwei Dinge gemeinsam: Keine von ihnen hat die in der Cloud gespeicherten Daten klassifiziert und alle speichern ihre gesamten sensiblen Daten in der Cloud.
  • Die meisten IT-Teams von Gesundheitsorganisationen planen die Verbesserung der Datensicherheit in der Cloud durch Verschlüsselung der Daten (70 %) und datenbezogene Monitoring-Aktivitäten (50%). Ein Drittel davon erhält jedoch keine finanzielle Unterstützung vom Management, was die Verbesserung der Sicherheit in der Cloud weiter erschwert.
  • 18 % der Gesundheitsorganisationen würden erwägen, ihre Daten von der Cloud zurück on premises zu holen. Ihre Hauptgründe dafür sind Sicherheitsbedenken (56 %), Probleme mit der Zuverlässigkeit und der Performance (22 %) sowie hohe Kosten (22%) für die Cloud. Sollten sie sich zu diesem Schritt entschließen, werden sie zunächst Gesundheitsdaten (33 %), Kundendaten (33 %) und Mitarbeiterdaten (11 %) migrieren.

„Die Priorisierung von Sicherheitsbemühungen ist der Schlüssel zur Gewährleistung der Datensicherheit in der Cloud, insbesondere, wenn die Budgets knapp sind, was bei Gesundheitsorganisationen gang und gäbe ist. Wenn Organisationen genau wissen, welche Daten sie in der Cloud haben, und wenn sie diese gemäß ihrem Wert und ihrem Sensibilitätsgrad klassifiziert haben, sind sie bei der Auswahl geeigneter Kontrollen im Rahmen ihrer Budgetzwänge und in Hinblick auf einen effektiveren Schutz sensibler Daten in einer besseren Position“, sagte Steve Dickson, CEO von Netwrix.

“Bis 2022 werden sich mehr als 30 % der Datenzentren von Kliniken in der Cloud befinden. Das Gesundheitswesen stand der Einführung der Cloud skeptisch gegenüber, aber der Kostendruck und das Erfordernis, den Investitionsaufwand zu reduzieren, haben zu einer veränderten Einstellung geführt. Nachdem es zu mehreren spektakulären Verstößen kam und Gesundheitsorganisationen die Reife (in Bezug auf Expertise und Skalierbarkeit) verschiedener Cloudanbieter erkannt haben, sind sie in Bezug auf die Cloud schließlich weniger skeptisch als sie es früher waren.“

— Gartner, “Forecast Overview: Healthcare Provider Market, Worldwide, 2018,” von Anurag Gupta, 13. Juli 2018.

Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse des 2019 Netwrix Cloud Data Security Report für die Gesundheitsbranche: www.netwrix.com/go/cloudsecurity2019_healthcare

FREE DOWNLOAD - ohne Anmeldung!

Autor: kro

Diesen Artikel empfehlen