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Die Zunahme der Impersonation-Attacken führt zu Kundenabwanderung, finanziellen Schäden und Datenverlusten

Laut der dritten Ausgabe des Jahresberichts „State of Email Security“ sind 61 Prozent der IT-Entscheider der Meinung, dass E-Mail-basierte Bedrohungen dieses Jahr negative Auswirkungen auf ihr Unternehmen haben werden

Mimecast, Anbieter für E-Mail-Sicherheit und für Cyber-Resilience, veröffentlicht heute seinen dritten Jahresbericht zum Stand der E-Mail-Sicherheit. Für den Bericht wurden 1.025 IT-Entscheider weltweit befragt. Vor dem Hintergrund, dass Cyberkriminelle weiterhin E-Mails als vorrangiges Mittel nutzen, um Daten zu stehlen  und hochentwickelte Bedrohungen auszuliefern, bietet die Untersuchung wertvolle Erkenntnisse zu den größten Risiken für Unternehmen und zur Verbesserung ihres Sicherheitsstatus.

Social-Engineering-Angriffe sind für Organisationen ein wachsendes Problem, da sie zu den Angriffsformen gehören, die oft am schwersten in den Griff zu bekommen sind. Der Bericht stellt insbesondere fest, dass Impersonation-Attacken im Vergleich zu den Ergebnissen des Vorjahrs um fast 70 Prozent (67 Prozent) zugelegt haben. 73 Prozent der Unternehmen, die von solchen Imitationsversuchen betroffen waren, erlitten dadurch direkte Verluste – Verluste an Kunden (28 Prozent), finanzielle Verluste (29 Prozent) und Datenverluste (40 Prozent). Phishing-Angriffe waren die vorherrschende Form von Cyberangriffen: 94 Prozent der Befragten erlebten in den letzten zwölf Monaten Phishing- und Spear-Phishing-Angriffe, und 55 Prozent gaben an, dass die Zahl der Phishing-Angriffe in diesem Zeitraum gestiegen sei.

Die E-Mail-basierten Attacken nehmen aber nicht nur zu, sie haben ebenfalls Auswirkungen auf das Vertrauen, das die Mitarbeiter in die Sicherheitsvorkehrungen ihres Unternehmens setzen. Und letztlich beeinträchtigen diese Angriffe die Fähigkeit der Angestellten, ihre Arbeit zu erledigen. Dem Bericht zufolge halten es 61 Prozent der Befragten für wahrscheinlich oder unvermeidlich, dass sie in diesem Jahr negative geschäftliche Auswirkungen durch einen E-Mail-Angriff erleiden werden. Zudem konstatiert der Bericht, dass Geschäftsunterbrechungen durch Ransomware-Angriffe im Vergleich zum Vorjahr um 26 Prozent zugenommen haben. 49 Prozent der Befragten gaben an, dass sie zwei- bis dreitägige Ausfallzeiten hatten, und 31 Prozent hatten gar Ausfallzeiten von vier bis fünf Tagen.

„E-Mail-Sicherheitssysteme sind die vorderste Verteidigungslinie gegen die Mehrzahl der Angriffe. Den meisten Befragten bringt es jedoch nichts, Daten zu diesen Angriffen lediglich zu haben beziehungsweise bereitgestellt zu bekommen“, so Josh Douglas, Vice President of Threat Intelligence, Mimecast. „Wie die Umfrageergebnisse zeigen, dürfen sich die Anbieter nicht nur auf Bedrohungsindikatoren konzentrieren, da damit nur frühere Probleme adressiert werden. Vielmehr müssen sie in der Lage sein, aus der Masse der gesammelten Daten praktisch verwertbare Informationen zu gewinnen und verfügbar zu machen. Das Mimecast Threat Analysis Center konnte auch die Top 5 der Branchen ermitteln, die am stärksten von Impersonation-Angriffen betroffen sind, und das Resultat stimmt stark mit den Ergebnissen des Berichts überein: Die Top-Ziele sind der Finanzsektor, die Fertigungsindustrie, Professional Services, Wissenschaft/Technologie sowie das Transportwesen. Das Verständnis dieser Kernprobleme hilft Unternehmen, einen umfassenderen Plan für Cyber-Resilienz zu entwickeln.“

Weiterführende Ressourcen
•  Lesen Sie den vollständigen Bericht „2019 State of Email Security“
•  Lesen Sie mehr im Cyber Resilience Insights Blog

Autor: kro

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