17. Juli 2025
Das Forschungsteam von Cybernews hat einen Datenleck bei Fitify aufgedeckt, einer beliebten Fitness-App mit weltweit über 25 Millionen Installationen. Die Forscher entdeckten, dass 373.000 sensible Benutzerdateien – darunter 138.000 Fortschrittsfotos – in einem öffentlich zugänglichen Google Cloud-Bucket gespeichert waren, ohne Passwortschutz oder Verschlüsselung im Ruhezustand, sodass jeder darauf zugreifen konnte.
Unter den geleakten Dateien befanden sich:
- 206.000 Nutzerprofilfotos
- 138.000 von Nutzern hochgeladene Fortschrittsbilder zur Verfolgung von Fitnessfortschritten
- 13.000 Anhänge mit Nachrichten des KI-Coaches, die Bilder oder Text enthalten können
- 6.000 Körperscan-Dateien, darunter Fotos und KI-generierte Metadaten (z. B. Muskelmasse, Körperfett, Körperhaltung)
Wichtigste Ergebnisse der Untersuchung
- Viele der veröffentlichten Fotos waren halbnackte Körperscans, die von Nutzern aufgenommen wurden, um Gewichtsverlust oder Muskelaufbau zu dokumentieren.
- Fitify verspricht eine Verschlüsselung während der Übertragung, aber das Fehlen grundlegender Zugriffskontrollen birgt erhebliche Datenschutzrisiken.
- Die Forscher fanden außerdem fest codierte Geheimnisse im Code der App – darunter Google-API- und Client-IDs, Firebase-Datenbank-URLs, Facebook-Tokens und sogar einen Algolia-API-Schlüssel, der in der Datenschutzerklärung nicht angegeben war.
- Diese offengelegten Anmeldedaten könnten Angreifern den Zugriff auf die Backend-Infrastruktur ermöglichen, sie könnten sich als Nutzer ausgeben oder bösartige Inhalte
Quelle: Cybernews
