Um Malware anzupassen oder neue Schadsoftware zu entwickeln, nutzen Hacker zunehmend ungewöhnliche Programmiersprachen. Dies verdeutlicht die kürzlich veröffentlichte „Old Dogs New Tricks“-Studie von BlackBerry, einem Anbieter von Sicherheitssoftware- und -dienstleistungen für das IoT.
Zu den Programmiersprachen gehören beispielsweise Go, D, Nim und Rust. Die BlackBerry-Forscher entdeckten, dass …
- Diese Sprachen einer bestehenden signaturbasierten Erkennung entgegenwirken können
- Die Verwendung ungewöhnlicher Sprachen das Reverse-Engineering erschwert
- Neue Programmiersprachen Malware verschleiern und so nicht nur die Erkennung, sondern auch ihre Zerschlagung erschweren
Der Bericht zeigt, wer diese Sprachen verwendet und welche Entwicklungen zu erwarten sind. Gleichzeitig listet der Bericht die bekannte Malware der letzten zehn Jahre auf, die in diesen ungewöhnlichen Sprachen geschrieben wurden.