
Neuer BlackBerry Assistent nutzt generative künstliche Intelligenz, um die Effizienz von Cybersicherheitsteams zu steigern und Arbeitsbelastung zu verringern
BlackBerry Limited kündigt seinen neuen KI-Assistenten für Security Operations Center (SOC)-Teams an. Die Lösung auf Enterprise-Niveau fungiert als SOC-Analyst, der auf Basis generativer künstlicher Intelligenz (KI) Cyberbedrohungsanalysen und -unterstützung bereitstellt, um die Arbeit des CISO zu verbessern. Sie nutzt umfangreiche private Sprachmodelle (Large Language Models; LLMs) für mehr Genauigkeit und Datenschutz.
Der Assistent, der den Cylance AI-Kunden von BlackBerry zur Verfügung stehen wird, prognostiziert Kundenbedürfnisse und macht proaktiv Informationen zugänglich. Anwender müssen nicht proaktiv Suchanfragen stellen und reduzieren ihren Rechercheaufwand auf wenige Sekunden. Durch die vollständige Integration in die Cylance-Konsole entsteht ein natürlicher Arbeitsablauf anstelle einer ineffizienten Chatbot-Anwendung. Cylance ist die erste KI-Cybersicherheitslösung und die erste prädiktive Cybersicherheitslösung der Branche. Prädiktive Cybersicherheit ist ein Muss, um aufkommenden Cyberrisiken zu begegnen, und wird als Zukunft der Cybersicherheit betrachtet.
„BlackBerry war Vorreiter auf dem Markt für künstliche Intelligenz in der Cybersicherheit. Unser Engagement für Innovation bedeutet, dass wir mit der Vorstellung unseres generativen KI-gestützten Cybersecurity-Assistenten erneut an der Spitze der Branche stehen“, erklärt Nathan Jenniges, SVP & GM Spark, Cybersecurity Business Unit bei BlackBerry. „Diese neue Lösung ermöglicht es unseren Kunden, ihre SOC-Operationen zu modernisieren, damit sie den Angreifern immer einen Schritt voraus sind. Für CISOs erweist sie sich als besonders wertvoll, wenn es darum geht, die Herausforderungen zu meistern, mit denen sie konfrontiert sind – von der sich kontinuierlich weiterentwickelnden Bedrohungslandschaft bis hin zu Ressourcenbeschränkungen.“
BlackBerry liefert seit fast vierzig Jahren innovative Lösungen und setzt weiterhin Maßstäbe in der Technologiebranche. Im Bereich der künstlichen Intelligenz hat das Unternehmen heute fünfmal mehr KI/ML-Patente als seine Wettbewerber. Zudem ist künstliche Intelligenz in das gesamte Produktportfolio des Unternehmens integriert. Darüber hinaus gehörte BlackBerry Anfang des Monats zu den ersten Unterzeichnern des freiwilligen kanadischen Verhaltenskodex für die verantwortungsvolle Entwicklung und Verwaltung fortschrittlicher generativer KI-Systeme.
„Generative KI hat das Potenzial, einen enormen wirtschaftlichen Mehrwert zu liefern, und ist daher ein Schwerpunktbereich für BlackBerry. Unser Patentportfolio umfasst bereits generative KI“, kommentiert Charles Eagan, Chief Technology Officer bei BlackBerry. „Bei all unseren Innovationen nehmen wir unsere Aufgabe ernst, Lösungen auf Enterprise-Niveau zu liefern – Innovationen, die einen Mehrwert bieten, anstatt auf einen Hype zu antworten. Das zeigen die heutige Ankündigung sowie die Tatsache, dass wir einer der ersten Unterzeichner des freiwilligen kanadischen Verhaltenskodex für generative KI sind.“
Der generative KI-gestützte Cybersecurity-Assistent von BlackBerry wird zunächst einer ausgewählten Gruppe von Kunden zur Verfügung gestellt.
Fachartikel

Bekannte Sicherheitslücken als größtes Cyber-Risiko: Warum N-Day-Schwachstellen Unternehmen gefährden

KI-gestützte Erkennung von Lookalike-Domains: Wie Infoblox mit LLMs gegen Täuschungsversuche vorgeht

Remote-Codeausführung in Cisco Unified Communications: Kritische Schwachstelle erfordert sofortiges Handeln

SMS-Links gefährden Nutzerdaten: Großangelegte Untersuchung deckt Schwachstellen auf

Januar-Patch sorgt für Outlook-Blockaden bei Cloud-Speichern
Studien

Deutsche Unicorn-Gründer bevorzugen zunehmend den Standort Deutschland

IT-Modernisierung entscheidet über KI-Erfolg und Cybersicherheit

Neue ISACA-Studie: Datenschutzbudgets werden trotz steigender Risiken voraussichtlich schrumpfen

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten
![Featured image for “Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum”](https://www.all-about-security.de/wp-content/uploads/2025/12/phishing-4.jpg)
Phishing-Studie deckt auf: [EXTERN]-Markierung schützt Klinikpersonal kaum
Whitepaper

ETSI veröffentlicht weltweit führenden Standard für die Sicherung von KI

Allianz Risk Barometer 2026: Cyberrisiken führen das Ranking an, KI rückt auf Platz zwei vor

Cybersecurity-Jahresrückblick: Wie KI-Agenten und OAuth-Lücken die Bedrohungslandschaft 2025 veränderten

NIS2-Richtlinie im Gesundheitswesen: Praxisleitfaden für die Geschäftsführung

Datenschutzkonformer KI-Einsatz in Bundesbehörden: Neue Handreichung gibt Orientierung
Hamsterrad-Rebell

Cyberversicherung ohne Datenbasis? Warum CIOs und CISOs jetzt auf quantifizierbare Risikomodelle setzen müssen

Identity Security Posture Management (ISPM): Rettung oder Hype?

Platform Security: Warum ERP-Systeme besondere Sicherheitsmaßnahmen erfordern

Daten in eigener Hand: Europas Souveränität im Fokus







