
Um auf die stetige und schnelle Weiterentwicklung der Bedrohungslandschaft erfolgreich reagieren zu können, werden Unternehmen weitgehend autonome Funktionen in ihre IT-Sicherheitsstrategie implementieren müssen, die Cybersicherheitssysteme in Echtzeit unterstützen können. Angesichts der laufenden Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI), die den Hackern schnelle und präzise Angriffe ermöglicht, müssen Unternehmen ähnliche Technologien einsetzen. So können sie den Angreifern immer einen Schritt voraus sein. Während sich die Compliance-Landschaft weiterentwickelt, müssen Unternehmen erkennen, dass ein Mangel an Bereitschaft eine ernsthafte Bedrohung für den eigenen Erfolg darstellen könnte. Die Integration eines autonomen Systems wird Unternehmen dazu befähigen, komplizierte neue Cyber-Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und zu entschärfen. Nur so wird es Unternehmen möglich sein, ihre Verteidigungsmechanismen an die aktuelle Bedrohungslage anzupassen.
Angriffe werden auch zukünftig an Geschwindigkeit und Präzision gewinnen, wodurch sich Echtzeit-Sicherheitslösungen als unerlässlich erweisen werden. Unternehmen, denen es an Automatisierung und damit Reaktionsschnelligkeit fehlt, werden dadurch angreifbar. Die Verbesserung der grundlegenden IT-Hygiene und der Automatisierung sind deshalb wichtige erste Schritte, um das eigene Unternehmen abzusichern. Dieser strategische Ansatz erleichtert nicht nur den Übergang zu Echtzeitdaten, sondern ebnet auch den Weg für eine autonome Bedrohungsjagd.
Die Blockchain-Technologie ist entscheidend, um die Einhaltung der bevorstehenden Netzwerk- und Informationssystem-Richtlinie (NIS2) und des Digital Operational Resilience Act (DORA) sicherzustellen. Durch die Nutzung der Blockchain können Unternehmen Compliance-bezogene Aktivitäten sicher aufzeichnen und verifizieren, um Regulierungsbehörden transparente und fälschungssichere Informationen zu liefern. Beide Verordnungen verlangen einen hohen Standard an betrieblicher Widerstandsfähigkeit und Sicherheitsmaßnahmen. Um diese zu erfüllen, ist die Aufrechterhaltung der IT-Hygiene von zentraler Bedeutung.
Auf die ständige Anpassung ihrer Sicherheitssysteme an die technischen Standards zu verzichten, bedeutet für Unternehmen eine massive Beeinträchtigung ihres Schutzes vor Cyberangriffen. Es ist deshalb unerlässlich, auf Echtzeit-Sicherheitslösungen zu setzen und autonome Mechanismen zu etablieren.
Ein Kommentar von Zac Warren, Chief Security Advisor EMEA bei Tanium
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