30.09.09

Von: kol

Disk-to-Disk Backup: warum, wie, wo

Die Backup-Technologie ist stetigen und schnellen Änderungen unterworfen. Noch vor nicht all zu langer Zeit wurden bei einem Backup die primären Daten von der Festplatte auf Band kopiert - anfangs auf die beliebten Halbzoll-Bänder, dann auf verschiedene Typen von Magnetbandkassetten und Cartridges.

 

Mittlerweile nutzen immer mehr Organisationen sowohl für ihre Primär-Daten, als auch für die Backups Festplatten - ein Prozess, der als Disk-to-Disk Backup oder kurz D2D bezeichnet wird.

Es gibt eine ganze Reihe von Gründen für diesen Umstieg. Insbesondere sind die Kosten der Festplatten dramatisch gefallen, während gleichzeitig ihre Kapazität schnell zugenommen hat. Auch verfügen Platten-Arrays über eine viel bessere Schreib-/Lese-Leistung als Bandlaufwerke - was besonders bei Anwendungen wichtig ist, die für ein Backup angehalten oder offline geschaltet werden müssen. Darüber hinaus ist die Arbeit mit Bändern wirklich unpraktisch, besonders wenn eine Cartridge erst herausgesucht, geladen und vollständig durchsucht werden muss, nur um eine einzige Datei zurück zu speichern. Außerdem können sie verloren gehen oder gestohlen werden.

Zwar ist eine Cartridge - obgleich sie in einem klimatisierten Lagerraum aufbewahrt wird - immer noch die kostengünstigste und energiesparendste Möglichkeit für die Langzeitspeicherung von Daten, aber sie eignet sich eher für ein Archiv als für ein Backup. Bänder werden zwar nicht so schnell in der Versenkung verschwinden, aber sie werden für ein Backup immer uninteressanter.

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Seiten: 8 Seiten
Umfang: 1.6 MB
Sprache: deutsch

Anbieter: BakBone
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Foto: Quelle-catur/Fotolia.com

 

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Freitag, 03. September 2010
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