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29.09.2009 Backup und Datenrettung

Backup in Zeiten der Schweinegrippe

Double-Take Software warnt, dass eine starke zweite Welle der Schweinegrippe auch erhebliche Auswirkungen auf die Datensicherheit insbesondere in mittelständischen Filialbetrieben haben kann.

 

Während die ausgefeilten Sicherheitskonzepte in den Großunternehmen in der Regel auch der Ausfall wichtiger Mitarbeiter in der IT berücksichtigen, sind die meisten mittelständischen Filialisten darauf nur mangelhaft vorbereitet. Zwar gibt es für die meisten Positionen einen Backup, um Urlaubs- und gelegentliche Krankheitszeiten zu überbrücken, doch eine Pandemie wie die Schweinegrippe wird in der Regel nicht einkalkuliert. Meist sind in den Niederlassungen nur wenige Mitarbeiter darauf geschult, regelmäßige Backups der lokalen Server durchzuführen. Was aber passiert, wenn alle diese Mitarbeiter gleichzeitig das Bett hüten müssen, weil zwar der Virenschutz auf den Servern vollumfänglich funktioniert, nicht aber derjenige der Menschen selber? Der Ausfall eines wichtigen Servers oder ein Festplatten-Crash wäre zu dieser Zeit eine Katastrophe, denn unter Umständen sind die Daten einer ganzen Woche nicht gesichert worden.

"Noch weiß niemand, ob die Schweinegrippe ohne große Auswirkungen an uns vorüber geht oder ob ein mutiertes Virus zur nun beginnenden Grippesaison eine gewaltige zweite Welle auslöst", so Joachim Brebeck, Marketing Manager DACH bei Double-Take Software. "Dennoch sollten gerade Filialbetriebe ohne IT-Personal in den Niederlassungen die Pandemie zum Anlass nehmen, ihre Backup-Konzepte zu überprüfen." In solchen Umgebungen bieten sich laut Brebeck zentralisierte Backup-Lösungen an, die komplett vom zentralen IT-Personal betreut und verantwortet werden. Möglich werden solche Lösungen durch intelligente Replikationsverfahren, die alle veränderten Daten in den Niederlassungen automatisiert auf einen Sicherungsserver in der Zentrale übertragen. Im Falle eines Falles stehen dann in der Zentrale die aktuellsten Daten zur Verfügung, mit denen ein ausgefallener Server in der Niederlassung schnell und ohne Datenverlust wiederhergestellt werden kann. Da solche Lösungen sich von beliebigen Orten aus verwalten lassen, sorgen sie selbst dann für Sicherheit, wenn das gesamte IT-Personal dem H1N1-Virus zum Opfer fallen sollte - im Notfall kann ein Administrator auch vom Krankenbett aus die Wiederherstellung einleiten.
 

Foto: Quelle-Patrick Pirker/Fotolia.com

 

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Autor: kol
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